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  • Ommadawn

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Re: Microservices, weil man unfähig ist, Software gut zu strukturieren?

Akropolismus schrieb am 22.01.2018 16:01:

Du kannst Dir ja den Unterschied vorstellen, zwischen "Leite Daten an die DB-Schicht" und "erfasse fehlgeschlagene Vorgänge zur späteren Wiederholung/Korrektur".

Alternativ auch: "aktiviere alternativen Link zu einer anderen Instanz des Service. Oder man hat sowieso schon ein Routing auf jeweils eine von mehreren Instanzen. Und ja, das macht vor allem dann Sinn, wenn man sehr viele Nutzer hat. Aber auch erst dann werden die von Dir beschriebene Szenarien akut. Ansonsten ist es immer noch besser eine Seite zu haben, die sagt: "Sorry, der Shop ist gerade down, aber schau mal, hier hast Du eine Telefonnummer/Email-Adresse: ...", als einen schnöden 404 anzuzeigen - oder gar nix.

Vor allem, wenn von den Daten wieder neue Daten abhängen und das verspätete Hinzufügen einen Rattenschwanz an Änderungen nach sich zieht. Das ist die Komplexität, die IT-Projekte scheitern lässt. Und diese Komplexität nur deshalb herzustellen, weil man keinen fähigen Architekten einstellen will, ist absurd.

Nö. IT-Projekte scheitern daran, daß man diese Probleme nicht genügend würdigt. Und sie scheitern an sturen Halbwissenden wie Dir, die sich zwar nicht bilden, aber dafür umso fleißiger Mist bauen.

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