Avatar von andix222
  • andix222

394 Beiträge seit 13.10.2004

Für mich ist Redux das schrecklichste Antipattern dieses Jahrzents

Ich bin ein großer React-Fan und mag auch funktionale Programmierung und Immutability.

Aber mit Redux werde ich einfach überhaupt nicht warm, und zwar weil:
- State wird in einem God-Object gehalten
- Enorm viel Boiler-Plate: Actions, Types, Reducer
- Magic Strings halten alles zusammen

Das fühlt sich für mich enorm sperrig an. Es ist schwer Code zu reusen, da sich eine Komponente sich ja immer an ihren God-State dranhängt. Ich kann zum Beispiel eine Komponente die am Redux-State hängt nicht ein zweites Mal instanzieren, da sie sich dann mit der ersten Instanz den State teilt.

Man kann auch nicht schnell mal was refactoren, da dann plötzlich Actions und Reducer nicht mehr zusammenpassen. Das ist dann ganz viel manuelles Gefrickel nötig, und irgendwo ist immer noch ein magic string, der einen kleinen Typo hat.

Mit einer Library wie mobx komme ich viel besser klar und schneller voran. Für mich ist Redux (und ngrx) einfach der größte Fail dieses Jahrzehnts. Geht das nur mir so?

Ich hab früher viel MVC und MVVM gemacht, das fühlt sich für mich viel natürlicher an.

Bewerten
- +