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  • Angry Old Man

mehr als 1000 Beiträge seit 24.07.2011

Grade erst gesehen....

… wenn auch nur zufällig. Ein paar Antworten der Vollständigkeit halber, wenn auch ohne Garantie, daß es Dich noch erreicht. Aber vielleicht trotzdem sinnvoll...

mifritscher schrieb am 13.10.2018 00:17:

JRE ist _keine_ echte Teilmenge vom JDK,

Eigentlich schon. Und immer so gewesen (sofern man die JRE nicht von dieser Endanwenderseite runterlud, die einem zusätzlich eine Ask-Bar unterschieben wollte ;))

insbesondere das, was unter https://jdk.java.net/11/ angeboten wird. Das ist nichts für Endanwender - kein Installer,

Das hat nichts mit dem Unterschied zwischen JDK und JRE zu tun: künftig entpackt man das Archiv in das "Installationverzeichnis" - von den Files und Verzeichnissen her ist das Ergebnis dasselbe wie beim Installer.

keine Registration ins System,

Daß unter Windows durchs blosse Entpacken keine dieser "üblichen" Registryeinträge angelegt werden ist richtig. Aber wozu will man die? Zum Starten einer Anwendung sind sie nicht nötig. Und das Umlenken (per Kommandozeilenargument) auf eine andere Java-Version wird nicht mehr unterstützt: von daher muß die gestartete Version nicht per Registry den Installationsort einer anderen Version ermitteln. Ich denke, daß man das nicht braucht. Außerdem hat diese Änderung nichts mit der Änderung des Lizenzmodells zu tun, ist nur zeitglich erschienen.

kein Verknüpfung von jars.

Stimmt, die muß man sich unter Windows dann selbst anlegen. Unter Linux wird höchstwahrscheinlich die Distribution was vorsehen, aber das ist nur eine Vermutung. Ebenso wie die Vermutung, daß die Distributionen auch immer noch eine Art JDK-Paket im Programm haben werden (per Linker).

Und vermutlich wird es ein Oracle JRE nicht mehr geben (von Java11 gibts z.B. keins)

Der Linker kann verwendet werden, um die Auslieferung für ein Programm inklusive der beötigten Teile des JDK zu erstellen. Damit läßt sich auch eine Lieferung für ein Java Programm "ohne Programm" und mit allen JRE-Bestandteilen als "benötigten Teilen" erstellen. Also eine JRE. Wie gesagt ohne Installer, aber man kann damit ein "nacktes Java ohne Anwendung" liefern. Wenn man dann eine Anwendung ohne Java liefert und nach dem Entpacken die Pfade auf jene JRE setzt, müßte man die alte Situation haben, wo JRE und Anwendung getrennt geliefert und installiert wurden. Wahrscheinlich wird das unter Linux dann so gehandhabt.

Webstart braucht _kein_ Browserplugin

An sich nicht, das stimmt. Wenn die Browser das JNLP-Protokoll weiterhin unterstützen, könnte man das am Leben erhalten. Ich weiß nur nicht, ob die das tun werden, und ohnehin scheint Oracle der Meinung zu sein, daß Webstart zu selten benutzt wird, um es am Leben zu erhalten. Würde ich es nutzen, würde mich das stören. Mit den anderen Änderungen kann ich gut leben.

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