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  • Denkaffe

14 Beiträge seit 31.05.2012

Minimierung des git-diffs

Aus meiner Sicht sind zwei Dinge wichtig:

1) Auto-Format. Das muss in einem Projekt geregelt sein, alle verwendeten IDEs müssen das gleiche Format produzieren. Am besten sind die entsprechenden Einstellungen im Projektcode abgelegt. Ob dann mit Tabs oder Space gearbeitet wird, ist mir dann egal (macht der Formatter). Am besten beim Speichern, evtl. auch als Pre-Commit-Hook oder im Rahmen des Testing.

Warum? Um den git-diff möglichst klein zu halten, damit tatsächlich nur die echten (semantischen) Änderungen eingespielt werden. Damit komme wir zu

2) Code-Reviews. Nach dem das Formatting geklärt ist, ist alles andere Sache der Entwickler. Die müssen den Code der anderen verstehen. Und da sind Code-Reviews einfach das wichtigste Instrument.

Wenn es im Rahmen von 2) zu Konflikten kommt, muss man sich einigen und kann dann "on demand" im Projekt Regeln festlegen. Die können sich dann evtl. auch mit der Zeit wieder ändern. Dazu meine Erfahrung: Diskussionen über Code-Richtlinien sind "Team-Smells" -- da stimmt dann häufig etwas im Team nicht. Die Leute, die am meisten und längsten über Code-Richtlinien diskutieren, schreiben häufig die schlechteste Dokumentation und den unlesbarsten Code. Und Code-Richtlinien-Diskussionen sind dann prima Ersatzdiskussionen.

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