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  • Schaulustiger

464 Beiträge seit 19.05.2004

Opferorientierte Programmiersprachen

Wissenschaftlern an der Uni Kreuzberg für Angewandte Linguistik und
Straßenreputation ist es gelungen, Jugend- und Programmiersprache so
zu verknüpfen, dass praktisch jeder Jugendliche anhand seiner
alltäglichen Sprache in der Lage wäre, einfache Handy-Apps zu
entwickeln.

Wir konnten bereits vorab mit dem Extremlinguistiker Professor Kardes
sprechen, der uns einige Auszüge aus der Syntax vorstellte:

Beginn Textausgabe, mit Zeilenumbruch:
"Alder!", Bsp: "Du siehst phat aus, Alder"

Parent object:
"Deine Mudda!", Bsp.: "Deine Mudda hat mehr 3er als BMW!"

Child object:
"Opfah"

Schleifen mit Endbedingung:
"Ich mach dich x, bis du y", Bsp.: "Ich mach dich Messer bis du
Krankenhaus, Alder"

Variablenzuweisung:
"Gibmisch", Bsp.: "Gibmisch 5 du Opfah"

Typ-Überprüfung:
Selbstbezogen: "Binnisch?", Bsp.: "Binnisch Geddo?"
Auf andere Objekte bezogen: "Hasdu", Bsp: "Hasdu keinen Respekt?"

Bedingungen:
"Guckst du?", Bsp.: "Guckst Du? Binnisch Autokino oda was?"

Ternärer Operator:
"Problem? Hast du? Willst du?"

True:
"Voll Korrägd"

False:
"Ischwör"

Nach Meinung von Professor Kardes ist die sehr einfache
Programmiersprache dazu angetan, junge Leute von der Straße zu holen,
ihnen beruflich neue Perspektiven zu bieten und somit den
Fachkräftemangel in der IT zu bekämpfen. Probleme mit Garagentoren
sieht der Professor dabei nicht: "Wenn scheissndreck Tor unten, is
nich mein Problem, du Opfah. Walla Billa."


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