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  • Bitschnipser

mehr als 1000 Beiträge seit 14.01.2016

Re: Nobody ever got fired for using Jira.

cdonat schrieb am 18.02.2019 10:49:

und die Integration zwischen Jira und Bitbucket ist, so weit ich das bisher gesehen habe, bei weitem nicht so perfekt, wie es sein könnte.

Da sind mir bisher keine Defizite aufgefallen.
Was fehlt denn?

Das fängt ja schon bei so elementaren Dingen an, wie ein Single Sign on in der Standard Installation. Bei Attalassian Tools muss ich mich immer in jedem Tool noch mal neu einloggen.

Hm. Ich hab das Login im Browser, da merk ich das nicht so :-)
Bzw. SSO soll ja auch mit den ganzen Intranet-Websites funktionieren, da ist es relativ egal, ob die Atlassian-Tools einzelne Logins brauchen - die müssen sowieso alle ans gemeinsame SSO angebunden werden.

Sehr angenehm für die Entwickler ist auch der CLI-Client für Phabricator. Da muss man nicht von der Kommandozeile in den Webbroser wechseln, um einen Review Request für einen Feature-Branch abzusetzen. Für einen Projektmanager klingt das nach einer lächerlichen Kleinigkeit, aber beachte dazu bitte http://www.paulgraham.com/makersschedule.html. Wenn ein Entwickler dadurch weniger abgelenkt wird, ist es Gold wert.

Genau das ist auch das Schlimme an den GUI-Inkonsistenzen der Atlassian-Tools.
Andererseits: Wenn ich einen PR absetze, brauche ich sowieso einen diff.

Wenn ich den PR absetze brauche ich keinen diff. Auch nicht in Bitbucket. Was soll ich auch damit? Wenn ich einen PR reviewe, dann brauch ich diff, ja.

Ich mach den Review selbstverständlich als Teil meines PR-Ablaufs.
Ich will meine Änderungen schließlich so zu Commits zusammenfassen, dass sie für Dritte nachvollziehbar sind.

Ich muss auch je nachdem zwischen Inline und side-by-side umschalten können, zwischen zwei- und drei-Wege-Diff, mit mehr und mit weniger Kontext. Da muss ich ohnehin die Maus in die Hand nehmen - und es ist kein Zufall, dass ich das mit der IDE mache, auf der CLI wird das Gebastel.

Ich verwende dafür spezielle Diff-Tools, wie z.B. meld, oder kompare, die ich natürlich von der CLI aus starte. Die können das eine, was sie können im Zweifel meistens besser als ein Eierlegendewollmichsautool, wie eine IDE.

Kann ich nicht bestätigen. meld ist nicht halb so gut wie das diff in, sagen wir, IntelliJ.

Ansonsten, so schreckliches Gebastel ist ein "vim -d" als reine CLI-Lösung jetzt auch wieder nicht. Ich bin mir sicher, dass es für emacs was ähnliches gibt.

Sorry, sowohl vi als auch emacs sind schreckliches Gebastel :-)

Bisher habe ich mit Jira nur begrenzte Erfahrungen gesammelt, aber das hat mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen, dass ich es unbedingt jedem als das beste Tool aller Zeiten empfehlen würde, wie es der eine, oder andere hier manchmal tut. Da hätte bei mir bisher Phabricator schon bessere Chancen. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Aber natürlich kenne ich nicht alles und hab auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Wenn du mir erläutern kannst, was es den ist, was Jira so gut macht, dann erkenne ich vielleicht endlich den Vorteil und kann es auch bei meiner Arbeit besser einsetzen.

Plus: Es erkennt Issue-IDs und setzt sie automatisch in Links um.

Meinst du so, wie das selbst Trac schon seit Ewigkeiten macht?

Eh. Ich wollte hier keinen Schwanzvergleich starten.

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