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Avatar von bananensaft
  • bananensaft

mehr als 1000 Beiträge seit 15.01.2010

Re: Also bei uns war da ein ganz simpler anderer Ansatz erfolgreich:

amnesie schrieb am 14.12.2017 16:10:

pn schrieb am 14.12.2017 15:57:

Und der ging so:

- Stellenprofil und Stellenanzeigetext schreibt der (fachkompetente) spätere Vorgesetzte, nicht "Personaler"

- Eingehende Bewerbungen, die in etwa zum Stellenprofil passen, gehen direkt an den späteren Vorgesetzten, und der sucht auch aus, wen er zum Gespräch einlädt

- Bewerbergespräche führt der (fachkompetente) spätere Vorgesetzte, "Personaler" sind nur als Zuhörer dabei (oder um um ggf. mal eine Frage nach arbeitsrechtlichen Formalien zu beantworten)

Schon fertig. Erspart den Bewerbern wirre Gespräche mit Leuten, die von Technik nichts verstehen - und erspart den Vorgesetzten, von "Personalern" Bewerber geschickt zu bekommen, die von Technik nichts verstehen (aber dafür vielleicht ganz toll in Bezug auf hippe "Personaler"-buzz-words punkten).

Das ist sicherlich ein guter Weg, nur kostet er halt den zukünftigen Chef ziemlich viel Zeit. Oftmals haben die auch besseres zu tun als Bewerbungen sichten (zumindest behaupten sie das; das Thema Personalaufbau sollte ein Kernthema von Management sein).

Zu einem Chef, der sich nicht die Zeit nimmt, sein Team zusammenzustellen, will ich gar nicht.

bananensaft

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