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  • Bickabunk

mehr als 1000 Beiträge seit 08.08.2008

Android Studio vs. Eclipse mit ADT

Ich benutzte bisher fuer die Entwicklung von Android Apps Eclipse. Als irgendwann vor Jahren Android Studio zum Standard fuer Android Apps "erklaert" wurde, habe ich den ersten Versuch unternommen, auf Android Studio umzustellen. Ich fand es damals schnarchlangsam und vor allen Dingen schwer bis unmoeglich auf meine Beduerfnisse konfigurierbar.
Kleine Warnung vorweg: Wenn hier jetzt jemand kommt von wegen ich haette ja gar keine Ahnung und waere ja strunzdumm oder bleib doch bei Eclipse und so weiter, Du wanderst direkt ins Killfile. Ich weiss dass ich in Sachen Android Studio Anfaenger bin. Da brauche ich niemanden, der mir das nochmal bestaetigt und was oben drauf setzt.

Ich habe seit obiger Zeit mehrere kurze Anlaeufe gestarted aber immer wieder die gleichen Huerden festgestellt. Da ich nun wirklich umstellen will - leider laesst mir Herr Google keine Alternative - moechte ich mal die grossen Knackpunkte erwaehnen in der Hoffnung, dass mir jemand helfen kann.

1) Ich bin darauf angewiesen, auch mal laengere Zeit "off grid" zu entwickeln. Dafuer muss alles prinzipiell auch offline laufen. Prima, doch wie kann ich mir die neueren Android API referenzen runterladen und in Android Studio context sensitive anzeigen. In Eclipse war es einfach, zumindest mit dem alten ADT. Docs runterladen, ein paar Einstellung fuer entsprechende Libraries aendern und gut.

2) Ich nutze zur Software Versionskontrolle Mercurial und habe auch einen Server, wo das Ganze dann landen kann. Ich habe es nun geschafft, das ich in AS einen commit machen kann und einen push. Prima. Wenn ich auf nem anderen Rechner ein pull mache, funktioniert das auch wunderbar (Bis auf ein paar Ungereimtheiten). Wenn ich allerdings ein komplettes Projekt clonen moechte, dann ist das Ergebnis eher suboptimal, wenn es denn ueberhaupt klappt. Wie kann ich also einen Clone machen, wenn auf einem Rechner ein Projekt noch nicht existiert? Ja, ich weiss. Auf USB kopieren und ausserhalb von Mercurial zum Zielrechner tragen. Warum ist das in AS so schwierig? In Eclipse klappt das einfach ohne besondere Einstellungen.

3) Ich benutze Trac als bug tracker. Das ist in Eclipse wunderbar eingebunden. Man hat einfach einen Query angelegt und es funktioniert einfach. Auch offline mit spaeterem Sync. Das geht in AS leider ueberhaupt nicht nach meinen Vorstellungen. Klar, ich kann mit Tasks/Context arbeiten, aber das ist eher schlecht implementiert. Gibt es da irgendwie etwas, was die Sache besser macht?

4) Ich moechte die Kommentarerstellung vereinfachen. Cursor auf Funktion, Tastaturkuerzel und ein Funktionskommentar wird erzeugt. Zusaetzlich moechte ich nicht das Standard JavaDoc format benutzen ( /** und */ ) sondern habe lieber eine deutliche Trennung ( /*************************************** und ***************************************/ ). Unter Eclipse kein Problem. Wie kriege ich das mit AS hin?

5) Ich habe viel davon gehoert, das AS ja so viel schneller sein soll, als Eclipse. Dies deckt sich leider nicht mit meinen Erfahrungen. Wie muss ich AS konfigurieren, das es merklich schneller ist, als Eclipse. Oder, wenn das nicht geht, wie kriege ich Eclipse so langsam, dass der gleiche Eindruck entsteht. Gut, dass ist jetzt eher ne Scherzfrage.

Alles in allem bin ich schwer enttaeuscht, das AS in wichtigen Bereichn noch immer nicht da ist, wo Eclipse vor Jahren schon war. Aber vielleicht hat ja jemand entscheidende Tips.

Cheers,
Stefan Froehlich
42 ;-)

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