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Re: Kann mir mal einer erklären ...

Nalathni schrieb am 07.12.2017 20:20:

Das lässt sich aber (bei Firefox unter Windows) so einstellen, dass "About" als "check for updates - and do NOT install them" fungiert.

ja, Auf dem Mac auch.
Nicht für chrome, aber immerhin für FF. Fühlt sich dann nur noch halb so schräg an.

Nicht nur dann. Er prüft außerdem in regelmäßigen Abständen (einstellbar?).

Bei anderen Programmen kann ich einstellen, oder zumindest sehen, wie oft: zB täglich oder wöchentlich.
Bei FF/Chrome steht da nix. Und alle die es hier angeblich so genau wissen, sprechen auch nur von "regelmäßig".
Gut, kann ich dann nicht widerlegen. Alle 5 Jahre wäre auch regelmäßig. So lange hab ich in der Tat noch nicht gewartet.
Ich kann nur sagen: <= Wöchentlich ziemlich sicher nicht. Und auch 1x / Monat eher nicht, wenn man nicht "about" aufmacht

Wenn es bei Dir anders ist, ist was kaputt (was in "about:config" verstellt oder so).

Jetzt da du es erwähnst: ich hab in der Tat die Prozesse "google Updater" und "ksfetch" die meiste Zeit in der Firewall blockiert. Die telefonieren nämlich alle 10 Minuten nach Hause, das war mir zu heftig, das ist Totalüberwachung und keine Suche nach updates.

Liegt auch daran, dass ich nicht hersuagfunden habe, was die überhaupt updaten will: chrome oder google Earth, oder beides? Wenn ich das mal versuchsweise erlaubt hatte, kamen jedenfalls trotzdem keine automatischen updates.
Schlimmer noch, eine ganz Zeit lang hat Chrome unter "About" einfach nur angezeigt, es sei "up to date" mit grünem Häkchen. Obwohl ggf gleichzeitig in der Menüleiste eine Warnung war, weil ich schon 3 Versionen hinterher war.
So gesehen, ist es natürlich eine Verbesserung, wenn About jetzt ein update macht.
Aber es erzähle mir keiner, dass das halbwegs gesund sei, was die da zusammenprogrammiert haben.

Und für FF hab ich nix blockiert, der verhält sich trotzdem genauso.

Liegt wohl daran, dass Selberdenken nicht mehr angesagt ist. Irgend ein "Guru" macht was vor und alle Lemminge machen es nach. Und wenn man nachfragt, erntet man einen shitstorm, weil man den Propheten in Frage stellt.

Genauso wie neuerdings alle Login-Prozesse aufgespalten werden, in erstmal usernamen abschicken und dann in einem zweiten Schritt Passwort eingeben. Macht einer vor und alle machen es dumm nach. Hinterfragen darf man das nicht.
Sind die Leute heutzutage überfordert, 2 Felder auf einmal auszufüllen?

Oder wird der username schon mal gecheckt und ggf angezeigt, dass es den nicht gibt? Dann ist das eine Sicherheitsverschlechterung und ein Privacy-GAU. (man denke nur mal, dass jeder die emailadressen=usernames seines Adressbuchs bei den beliebten Pornosites durchprobieren kann)

Oder welcher Wahnsinn mit js-Frameworks getrieben wird ...

Ja, ich schweife ab. Aber es ist für mich alles ein Symptom, dass offenbar Leute die irgendwas mit Web machen, mittlerweile in einer eigenen Wahrnehmungsblase leben und sich gegenseitig darin bestärken, wie toll sie sind, egal was für einen Scheiss sie machen.

Kann ich nicht nachvollziehen, obwohl ich auch irgendwas mit Web mache. Liegt dann wohl eher daran, dass ich schon im vorigen Jahrtausend geboren wurde ;-)

So, und jetzt schimpft mich gerne nen alten, ewiggestrigen Sack, der ja nur dem "Fortschritt' im Wege steht. Irgendwann werdet ihr auch erwachsen, bleibt zu hoffen.

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