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Re: Gemach, Gevatter

mordsDing boa eh schrieb am 16.05.2018 11:19:

van Grunz schrieb am 15.05.2018 20:34:

erst einmal machte er eine pauschale Aussage, dass nämlich Krita Photoshop überlegen sei. Das ist ein Äpfel-Birnen-Vergleich, da sich beide Programme vornehmlich an andere Nutzergruppen wenden.

Es kommt stets darauf an, was für Kriterien man anwendet bzw. von welchem Standpunkt man aus schaut.

Erst dann folgt die Einschränkung des Mangafreundes.

Da man beide Programme zum Malen hernehmen kann, Krita aber besser geeignet ist, liegt der Schluß nahe, daß Krita Photoshop in dieser Hinsicht überlegen ist. Logischerweise nicht vom Funktionsumfang, der aber in diesem Vergleich eine untergeordnete Rolle spielt.

Fakt 3:
Es gibt mit GIMP auch ein äquivalentes Photoshop-Pendant.

Fakt ist, dass Gimp eben nicht äquivalentes Pendant ist, da es die Interaktion mit anderen Programmen aus dem Bereich Mediengestaltung, Bildbearbeitung und Druckvorstufe nicht in gleicher Weise bietet wie die Adobe Suites. Im Übrigen beherrscht Gimp noch immer nicht Bearbeitungsmöglichkeiten mit CMYK, die man als Professioneller aber eben auch braucht.
Schließlich gibt es gute Gründe, warum Professionelle Gimp so gut wie gar nicht nutzen.

Es ist unbestritten, daß Photoshop Funktionen besitzt, die bestimmte Nutzergruppen benötigen. Diese sind aber IMHO in der Minderheit.

Übrigens kann man GIMP durchaus CMYK beibringen, siehe etwa hier nach einer kurzen Recherche:

https://www.saxoprint.de/blog/laden-icc-profil-gimp/
https://www.saxoprint.de/blog/in-gimp-2-8-rgb-zu-cmyk-umwandeln/

Fakt ist, dass der Vergleich Krita - Photoshop hinkt. Wer eher malen will, soll zu Krita greifen. Wer Bildbearbeitung professionell betreibt, kann mit Krita nichts anfangen und nimmt eine professionelle Bildbearbeitungssoftware wie Photoshop. Wer weniger braucht, dem stehen abgespeckte Versionen von Photoshop oder Gimp zur Verfügung. Ebenfalls Affinity Photo oder Pixelmator.

Eben: "wer weniger braucht"
Es gibt keinen Grund, warum Photoshop für alle gleich gut sein soll.

Es ist ergo nicht nötig, eine sündhaft teure Closed Source-Software zu kaufen, deren Funktionsumfang man vermutlich niemals komplett ausschöpfen wird.

was nötig ist richtet sich nach Anspruch und Angebot, weshalb sich derartig pauschale Urteile von vornherein disqualifizieren

Ich habe diese Aussage im Kontext vom Anwendungsgebiet getätigt und die Behauptung aufgestellt, daß die meisten Nutzer eben nicht die speziellen Funktionen vom Photoshop benötigen.

Deine Sozialkompetenz ist ganz offensichtlich unzureichend, und die Netiquette hast Du auch nicht gelesen.

Setzen, 6!

Nettiquette gibts für Leute, die differenziert argumentieren.

Das ist falsch. Netiquette bedeutet, den Gegenüber so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden will, ergo mit Respekt, Höflichkeit & Anstand. Das sollte man in der Kinderstube gelernt haben.

Nicht für solche, die einen wie auch immer gearteten Hass auf Adobe oder XYZ schieben und deshalb pauschal negativ urteilen.

Gerade dann ist es notwendig wie auch sinnvoll, nicht noch weiter Öl ins Feuer zu gießen und die Diskussion damit ins Unsachliche abdriften zu lassen.

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