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  • Schweinefleisch

253 Beiträge seit 29.07.2005

Besitzverbote sind überzogen, Gesetze sollten sich auf das Wesentliche richten

Ich finde das Verbot des blossen Besitzes von Kinderpornografie oder
auch anderen Dingen (ausser vielleicht Waffen) seit je her für ein
Unding. Wieviele Existenzen durch solch überzogene Verfolgung schon
zerstört worden sind und das in keiner Relation mehr steht zu dem
angeblichen Schaden, den der Besitz verursacht haben soll. Zu schnell
ist einem unliebsamen Mitarbeiter bei der Arbeit sowas ohne dessen
Wissen zu gesteckt und der verliert seinen Job, den man selber gerne
hätte. Ist alles schon vorgekommen, erst letzte Woche lief ein
KiPo-Verdächtiger in den USA amok, knallte seinen Chef und 2
Arbeitskollegen ab, die ihn wegen KiPo angezeigt und entlassen
hatten, danach richtete er sich selbst. Wie oft hört man davon, dass
Urlauber in Singapur verhaftet werden und sich der Todesstrafe
gegenübersehen, weil sie Drogen besessen haben sollen, die ihnen
vielleicht untergejubelt worden sind, um sie als Transportmittel zu
missbrauchen? Nein, nein, es ist einfach völlig überzogen, den Besitz
an sich von derlei Dingen zu ahnden. Die Ressourcen der Behörden
sollten sich vielmehr auf die grossen Fische konzentrieren, die
Dealen oder Material produzieren. Dort finden die wirklichen
Verbrechen statt, alles andere sind nur Nebenschauplätze, die unnötig
Kollateralschäden produzieren, in den Medien den Eindruck vermitteln,
die Behörden kämpfen erfolgreich, dabei gewinnen sie nur Scharmützel
und verlieren den Krieg an anderer Stelle.
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