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Avatar von Xlab888
  • Xlab888

50 Beiträge seit 20.09.2005

Problem ist nicht die Forensik - sondern nur die Methodik

schon immer wurde ein blutiges Messer jemand in die Tasche gesteckt,
um ihn fälschlich des Mordes zu beschuldigen...deshalb ist nicht die
Kriminalistik ein falsche Wissenschaft...

Bei der rein technischen Untersuchung eines Computersystems wird auch
das gesamte Umfeld des Täters /Täterin mitberücksichtigt und die
verschiedenen Varianten in Betracht gezogen werden.

Es wird auch nach Beweismitteln gesucht, die das (strafbare) Handeln
des Beschuldigten, der gerne Kinder quält, zu unterstreichen, wie
z.B. CD-Kopien zu Hause in grösserem Umfang (nicht nur dass ein
Kollege möglicherweise eine CD dem Beschuldigten in seine Tasche
gesteckt hat), Autofahrten, Hotelaufenthalte und was es alles sonst
noch gibt, wobei natürlich ein volles Geständnis sehr schön wäre.

Bei einem unschuldig Beschuldigten ist dann natürlich schon das Kind
in den Brunnen gefallen, nachdem die Polizei bei ihm zu Hause (evtl.
in einem kleinen Dorf) mit einem Grossaufgebot die Rechner
sichergestellt hat und die Lokalpresse darüber berichtet hat.
Oder wenn der Arbeitgeber dem zu Unrecht Beschluldigten
zwischenzeitlich gekündigt hat.

Natürlich könnte ein Arbeitgeber einen unliebsamen Mitarbeiter auch
strafbare Vorwürfe machen um ihm rauszuschmeissen zu lassen. Oder
"Kollegen" verdecken durch die Fälschung von Vorwürfen eigenes
strafbares Tun in der Firma.

Das alles stellt nicht die Computerforensik in Frage, sondern zeigt
nur, dass dieses Verfahren ein Hilfmittel neben anderen Hilfsmitteln
ist, einen Täter oder Täterin zu überführen.
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