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  • Pickwick81

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Re: Widerspruch

Erlenmayr schrieb am 17.04.2018 07:48:

Ich hab nichts gegen Security. Aber Security muß positiv entwickelt werden, zum Beispiel durch ein vernünftiges Berechtigungskonzept, das jeden Prozeß auf möglichst wenig notwendige Rechte einschränkt.

Also genau das, was unter Windows schon viel länger Standard ist, als unter Linux? Das kann ja nur wieder Satire sein, denn schließlich hatte Linux ewig nur SysVinit-Scripte, in denen Anwendungen Rechte ablegen mussten, anstatt wie bei Windows durch seine Dienststeuerung und bei Upstart und systemd mittlerweile direkt in einem konkreten Benutzerkontext zu starten. Auch ACLs fristen unter Linux in der Praxis immer noch ein Schattendasein, dagegen gibt es massenweise 777-Hinweise im Netz.

Du solltest dir deine Argumente nächstes Mal besser überlegen.

Linux und Mac OS X sind auch nicht fehlerfrei, trotzdem gibt es weniger Malware. Und nein, das liegt nicht nur an der Verbreitung: Android ist in der Wildnis oft ungepatcht. Trotzdem haben nur 0,5 Promille der Android-Geräte Malware, und selbst davon fast alle in Ostasien durch inoffizielle (Raubkopierer-)Appstores.

Also spielen Berechtigungskonzepte entgegen deiner Aussage keine nennenswerte Rolle und stattdessen muss man einfach immer wen fragen, welche Software man einsetzen darf? Das ist ja das Kernprinzip der AppStores.

Bei Servern ist Linux auch alles andere als wenig verbreitet.

Ebenso wie bei IoT-Geräten und in beiden Kategorien wird es massenhaft angegriffen, übernommen und Malware, Spam etc. verteilt, DDoS gefahren usw. Also wieder nischt mit Berechtigungskonzepten und so.

Bösartige Files auf linuxbasierten Webanwendungen hochzuladen und die Server zu übernehmen wäre ein lohnendes Ziel.

Der Konjunktiv ist hier falsch, das ist Alltag und kein abstraktes Szenario.

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