Avatar von gonzooo
  • gonzooo

mehr als 1000 Beiträge seit 23.10.2007

Re: die sandbox von edge und dem IE hat wohl mehr

charlemagne schrieb am 13.06.2018 12:23:

TheNextWeb reports a Microsoft employee was forced to switch to Chrome in the middle of an Azure demo built on Microsoft Edge. The demo in question concerned Azure Migrate, a new feature announced by Microsoft to help customers shift data away from other cloud providers and over to Azure. Then, Edge falls down on the job. It’s even implied that this is expected, as evidenced by the presenter’s “I know, I know, I forgot.”

Fake! Der Mitarbeiter wurde keineswegs "gezwungen" Chrome zu benutzen. Es gab auch keine Situation in der Edge "fehlgeschlagen hat, die Arbeit zu verrichten". Er hat einfach seine Liste der VMs im Azure Portal aufgerufen, und es kam keine Antwort innerhalb von 1-2 Sekunden. Das kann bei irgendwelchen Aufrrufen irgendwelcher Internet-Seiten immer mal wieder passieren, auch wenn das natürlich unschön während einer Demo ist.
Er hat dann einfach im Browser "Zurück" in der Historie geklickt und war wieder auf der Dashboard Startseite des Azure Portals. Er hat nicht irgend etwas weiter auf der Startseite in dem Azure Portal ausgewählt, obwohl die Seite einwandfrei reagiert hat. Er hätte ja einfach nochmal die Liste der VMs aufrufen können. Mitarbeiter rufen bei uns diese Seite täglich beliebig oft auf und die funktioniert selbstverständlich in allen gängigen Browsern inklusive Edge oder IE einwandfrei. Und natürlich können Seitenaufrufe auch schon mal ein paar Sekunden brauchen, unabhängig vom Browser, eher abhängig von der Netzwerkverbindung und der Ausstattung des Arbeitsrechners.
Statt dessen hat er völlig unmotiviert aber sofort begleitet von "okay, I know, I know, I forgot"-Gemurmel in der Taskleisten-Suche nach Chrome gesucht und in der dann angebotenen neuen Edge-Browserseite zum Chrome-Download navigiert um diesen Browser zu installieren und damit die Demo fortgesetzt.
Das ganze wirkte in der schnellen Abfolge eher nicht spontan sondern eher so gewollt.
Da wollte sich wohl ein Microsoft Mitarbeiter entweder für seinen gewünschten zukünftigen Arbeitgeber Google bewerben, oder er hat gedacht, das wäre ein besonders toller Gag um "Migrationswillige" auf ihrer gewohnten Arbeitsumgebung "abzuholen". Wie auch immer geplant - die virale Marketingkampagne ist in dieser Richtung hoffentlich fehlgeschlagen.
Letztlich bleibt es als ein im Kollegenkreis widerliches Verhalten in Erinnerung. Daß seine Kollegen danach die gebührende Verachtung mitgeteilt haben bleibt zu hoffen.
Gerade zu einer Zeit in der bei Microsoft abteilungsübergreifend Sourcecode und Entwicklungsprojekte von Produkten geöffnet sind und aktives Feedback sowie auch Korrekturvorschläge inklusive Code-Änderungen unternehmensweit eingebracht werden, ist das Vortäuschen angeblicher Fehler in Produkten von anderen Abteilungen und das aktive Werben dafür, die Produkte an denen die Kollegen arbeiten und zu denen man auch selbst jederzeit beitragen könnte zu meiden nicht als kollegial zu verstehen. Da wünsche ich schon mal viel Spaß bei der Zusammenarbeit mit einem derartigen Kollegen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (13.06.2018 21:39).

Bewerten
- +
Anzeige