Menü
Avatar von ALomax
  • ALomax

mehr als 1000 Beiträge seit 02.06.2014

Was in der Meldung nicht steht ...

... ist die wichtige Information, inweiweit sich diese Testmails von normalen Mails unterscheiden, die die Beamten im Dienstgebrauch erhalten. Ich für meinen Teil bin jedenfalls schon entsetzt, wie oft ich in der Vergangenheit verdächtige Mails erhalten habe - beispielsweise von meiner Bank, oder von großen Firmen - in denen ich zu genau den Dingen aufgefordert wurde, vor denen bei Phishing-Mails immer gewarnt wird (Nutzerdaten bestätigen, Adresse bestätigen, dazu auf einer Seite einloggen, deren Link zum anklicken in der Mail mitgeschickt wurde) - und die sich im nachhinein als hochoffiziell und vollkommen korrekt herausstellten!

Wenn das Sicherheitsbewusstsein bei den Dienstleistern so wenig ausgeprägt ist, dass sie sich die Anwender regelrecht dazu erziehen, auf Fake-Mails hereinzufallen (und beispielsweise irgendwelche nutzlosen Abfragen auf einer extra dafür angelegten Adresse mit einer Bank-PIN zu bestätigen +o( ), dann muss man sich über scheinbar leichtgläubige Anwender nicht wundern.
Also, mich würde schon interessieren, ob die Dienststelle, die den "Test" veranlasst hat, ansonsten sauber arbeitet oder ob die Testmail sich nicht irgendwo unter zahllosen fast ununterscheidbaren ernsthaften Anfragen dieser Art einreiht.
Über diesen Schmu könnte ich mich wirklich ärgern und habe mich auch schon ein paarmal beschwert, wenn so instinktlose Aktionen kamen, die ich zuerst schon als "Phishing" eingeordnet hatte ...

Bewerten
- +
Anzeige