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  • Cherho

153 Beiträge seit 10.01.2008

Re: Ist Abwärtskompatibilität an sich eine Achillesferse?

Abwärtskompatibilität (bei Software) ist für den Verbraucher gut -
weil preiswert - und für den Entwickler bequem. Wir
(Softwareentwickler) schleppen teilweise 20 Jahre alten Code in neue
Projekte, einfach weil er funktioniert und wir die Kosten für eine
Portierung auf eine neuere Version des Compiler sparen. Ich als
Entwickler würde gerne alten Code überarbeiten, einfach weil ich
inzwischen saubereren Code schreibe als vor 20 Jahren, aber solange
er funktioniert, will mein Brötchenzahler davon nicht hören. Selbst
wenn unsere Kunden mehr für die Software bezahlen würden, würde das
Geld nicht in besseren Code fließen, sondern in den Gewinn des
Unternehmens. Solange Geld eine Rolle spielt, wird sich daran auch
nichts ändern. Die Verbraucher wollen möglichst wenig bezahlen und
der Hersteller möglichst wenig investieren, um die Gewinnspanne zu
erhöhen.

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