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  • Elkarlo

286 Beiträge seit 22.04.2001

Re: Es ist doch ganz einfach zu berechnen...

Zur Kryptographischen Sicherheit:
Wir nutzen eine Komplexitätsprüfung, sodaß etwas wie 12Martin34 direkt rausfällt, wenn müssen zwei Worte miteinander verknüpft sein. Ebenso werden Sachen wie Martin1234 rausgefiltert. Also bzgl Hash Erratung läuft ein gegencheck mit.
Daher ist die 3Kat4ze5 schon relativ sicher. Da immer wieder zeichensätze zwischendurch abwechseln.

Zur Enigma: Neben Einschränkung des Zahlenraumes hat insbesonders folgende Fakten zur Errechnung der Walzen beigetragen:
Operative Fehler: Oftmals haben die Operatoren die Vorstellung der Walzen durch Faulheit schlecht gewählt: AAAA BBBB CCCC wurde oft durchgegeben.

Überlange Worte wurden verwendet die den Fehler der fehlenden vollständigen Substitution noch verstärkt haben: Heeresoberkommando . Wenn man ein entsprechend langes Wort sah und an entsprechenden Stellen keine e's und o's sah wusste man schon das das Wort Heeresoberkommando hieß, so hatte man einen weiteren Hinweis auf die Verschlüsselung.

Nun kommen wir zurück zur Katze: Wir benutzen verschiedene Deutsche Worte mit 4,3 und 2 Zeichen langen Silben, dazu wird zufällig eine auffzählende Zahl verwendet ( hier ist die Schwachstelle der Methode, die Frage ist wie groß sie ist). Diese Zahl bewegt sich der Natur des Menschen gemäß im Raum 1-25. Seltender wird wohl eine Zahl wie 63 verwendet.

Wir verwenden also ein zufälliges wort, welches höchstwahrscheinlich nicht Katze ist ( es wird meinerseits darauf hingewiesen das man sie nicht nehmen sollte) und eine Zahl 1-25. Dazu zerstückelt. Ich weise auch darauf hin das Passwörter wie 6Fuss7ball8 nicht gut sind, da die Einzelworte nicht zu trennen sind.
Eher etwas wie 2Gar3ten5ti6sch7

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