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  • seinerenitenz

mehr als 1000 Beiträge seit 27.03.2006

Cloud und vSphere

Hab mir eben den Vortrag (Webcast) von Paul Moritz (vmware/emc²)
angesehen. Alles recht und schön. Das große Bild kommt ganz gut
rüber. Die Strategie stimmt schon irgendwie wenn es um die
Implementierung eines virtuellen Super-Mainframe geht, jedoch - keine
konkreten Äußerungen darüber wie das konkret aussieht. Hört sich
alles sehr sehr theoretisch an. Erinnert mich ein wenig an das, was
ich von Intel über vPro las. Das einzig Konkrete dort die vPro
Test-SW, die aber nicht wirklich sofort erkennen lässt, wo die Sache
hin läuft.

Cloud bedeutet für mich, Du steckst _irgend_ eine Maschine mit
aktiviertem Hypervisor an ein Netzwerk und zwar eines, das nicht
zentral verwaltet wird, und das verteilte Cloud System nimmt seamless
die Maschine in den Pool auf. Im Moment funktioniert das offenbar
(auch bei VMware) nur in Datacenter Umgebungen. Wie das auf Desktops
gehen soll schweigt man sich aus.

Dass man auch auf Desktops VMs betreiben kann ist ja inzwischen
hinreichend bekannt. Das funktioniert derzeit aber ohne Hypervisors.
Dass man aber gewissermaßen 'normale' Maschinen gemeinsam in einen
Pool geben kann, um Lastspitzen zu verteilen sehe ich noch lange
nicht. Was also hat das mit Cloud Computing zu tun? Moritz kam von
MS. Dort hat er sich in den 90ern mit NT bewiesen. Er kennt daher
auch die Methoden um Dinge groß anzukündigen, um sie dann in anderer
Form zu präsentieren. Ist das wieder mal ein Marketing Buzz? 
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