Menü
Avatar von Angstroem
  • Angstroem

mehr als 1000 Beiträge seit 29.06.2000

Ist das im Wortsinne noch Malware, wenn ...

... die Software unsichere Knoten aus dem Netz entfernt und so möglichen anderweitigen Attacken und/oder dem Aufbau großer DDoS-Netzwerke entgegenwirkt?

Für mich verschwimmen da gerade etwas die Grenzen, wer der größere Übeltäter ist. Ist es der Hersteller, der gewinngetrieben unsichere (und schlimmstenfalls durch den Anwender unabsicherbare) Geräte raushaut, oder der Malware-Autor, der die betroffenen Maschinen dauerhaft aus dem Netz kickt?

Gerade weil der normale Anwender hier vermutlich von einem Hardware-/Totaldefekt ausgeht, fällt das auf den Hersteller zurück, der so gezwungen wird, die Produkte hinreichend zu überarbeiten.

Dass der Malware-Autor den Herstellern keine einfachen Flickenlösungen durchgehen lässt, hat er ja schon klargestellt.

(Ja, es ist mir vollkommen klar, dass das aus Anwendersicht ein massiver Eingriff und Zerstörung ist. Aber nüchtern betrachtet wird hier von externer Seite eine bitter notwendige Qualitätskontrolle durchgeführt, die *hoffentlich* dazu führt, dass dieser ganze mit der heißen Nadel und maximal kostengünstig gestrickte IoT-Kram zukünftig mit mehr Augenmaß in den Markt gekippt wird.)

Bewerten
- +
Anzeige