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Avatar von Hartmut Semken
  • Hartmut Semken

mehr als 1000 Beiträge seit 12.04.2000

Wow: 40.000 Datensätze am Tag

Mein aktueller Stromanbieter liest einmal im Jahr ab.
Wenn der nun alle 2s einen Datensatz bekommt, sind das 43200 pro Tag.

also 15778800 mal so viel jedes Jahr.

wow.

Die Smart Meter idee muss ein Mitarbeiter eines
Festplattenherstellers ausgebrütet haben.

Und das tollste: der neue Zähler frisst vermutlich mehr Strom
(Standardzähler: ca. 1W, Smartmeter? 2W? 5W?) und spart mir genau
nullkommanix?

Literaturtipp (für hart gesottene, fieses Politikersprech)
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/060/1706072.pdf
http://www.bundesrat.de/cln_179/SharedDocs/Drucksachen/2011/0301-400/
395-11,templateId%3Draw,property%3DpublicationFile.pdf/395-11.pdf

Also, die Politik weiss, dass SmartMeter den Verbraucher genau gar
nicht ent- oder gar belasten werden, so finanziell.
Und ein Umwelteffekt ist m.E. auch nicht zu erwarten: Ja, es wird
Einspareffekte geben, wenn Verbraucher zum erten Mal wirklich darüber
nachdenken, was es kostet, 1l Wasser zu kochen um eine Tasse Kaffe
herzustellen, aber der Effekt passiert genau ein Mal.

Meinen persönlichen Verbrauch lenken und in
Niedrigpreis-weil-viel-Wind-da-Zeiten legen?
Wie denn? Tagesschau ist um acht, nicht wenn Wind is.
Und Tatort ist auch nich wenn die Sonne grad auf die Paneele brennt.

Waschen: ja, kann man zeitlich verschieben. Mache ich auch: das
Programmende wird auf morgends gleich nach dem Aufstehen terminiert,
so kann ich die Wäsche gleich wenn sie fertig ist, aufhängen (nicht
nach stundenlangem feuchten Gammeln in der Maschine).
Kühlen kann man ein wenig verschieben. Boah: bei ca. 10% meines
Stromverbrauchs kann ich mit einem tarifsensitiven neuen Gerät also
15% Stromkosten sparen?
Das sind ja vonne 1,5% meiner Jahreskosten - dafür lohnt sich doch
jede Neuanschaffung.
Und vor allem lohnt sich das SmartMeter, das ja erstmal mehr kostet
als der doofe alte Zähler - oder etwa nicht?

hase
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