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Avatar von duckundweg
  • duckundweg

544 Beiträge seit 13.11.2018

Dies ist bestimmt eine Kostenfrage und da haben Controller / BWLer entschieden!

Wenn ich mir dies aus unserer täglichen beruflichen Praxis anschaue, dann fällt das Thema Sicherheit immer hinten runter, da Sicherheit interne Kosten bei den Unternehmen verursacht, so deren Argumentation. Wenn dann mal etwas passiert, dann ist das Geschrei groß und der Termin für die Lösung muss dann "vorgestern" sein. Haften will in solchen Fällen jedoch nie jemand und schon gar nicht diejenigen, die entschieden haben. Und die Entscheidung gegen Sicherheit treffen fast immer Controller und BWLer, so mit saloppen Aussagen, "damit schmälern wir ja unseren Gewinn" oder "da brauchen wir ja einen weiteren IT-ler" oder der Spruch diese Woche war "da müssten wir ja auch die Mitarbeiter in der IT auf Fort- und Weiterbildung schicken, was zusätzliche Kosten bedeutet und dies können die IT-ler ja außerhalb der Arbeitszeit selbst machen, die lesen eh die entsprechenden Zeitschriften".

Solange die Unternehmen bei Sicherheitsthemen ungestraft davon kommen, passiert nichts.

Die Unternehmen können sich jedoch auf die Politiker und die Regierungen in Sachen Sicherheit verlassen.
Denn diese stehen auf der Seite der Unternehmen, nicht der Kunden und haben auch die Gesetze so gestaltet, dass diese den Unternehmen genehm sind.

Beispiele gibt es da genug, wie z.B. IoT. Warum wurde hier z.B. keine Updatepflicht und Gewährleistung auf mindestens 15 Jahre festgesetzt. Beim Thema autonomes Fahren ist Sicherheit, also der Eingriff von außen via Mobilfunk, auch ein Thema was anscheinend keiner will. Beim eCall sieht es nicht besser aus, wobei sich die Frage stellt, ob das Thema Mobilfunk anderen überlassen wird.
Und Sicherheit im ganzen "Medizinumfeld" ist eh "Steinzeit", von GDPR usw. erst gar nicht zu sprechen. Da wundert man sich schon, dass da kaum was zu hören ist.

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