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  • Roger Wilco

80 Beiträge seit 06.12.2006

@heise: Überschrift und Artikeltext anpassen

Das Problem (oder besser "Nicht-Problem") betrifft übrigens alle von
1&1 für Root-Server angebotenen System-Images. Bei allen kommt der
gleiche Kernel zum Einsatz, welcher übrigens durchaus aktualisiert
wird.
Man könnte sogar so weit gehen zu sagen, dass diese Problematik jeden
Provider betrifft, der einen eigenen Kernel auf seinen dedizierten
Servern verwendet.

Die fertigen Pakete mit dem aktuellen Kernel müssen lediglich vom
Update-Server heruntergeladen werden und sind nicht über die
Paketverwaltung (ob das nun YaST, YUM oder APT ist) beziehbar. Die
Verantwortung für die Aktualisierung des Systems liegt dann also beim
Betreiber des Root-Servers.

Davon einmal abgesehen gibt so viele Benutzer, die sich nicht um die
Aktualität und Sicherheit ihres Systems kümmern, dass es vermutlich
auch nicht geholfen hätte, den openSUSE Standard-Kernel (oder
generell die distributions-eigenen Linux-Kernel) einzusetzen bzw. ein
Repository für den von 1&1 erstellten Linux-Kernel anzubieten, so
dass Updates auch über die normale Paketverwaltung hereinkommen.

Der Beitrag ist meiner Meinung nach übertrieben und das beschriebene
Problem ist ein Ärgernis, aber auch nicht mehr.
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