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  • Paul Lenz

544 Beiträge seit 28.01.2000

WeTransfer und gefährliche Ratschläge

Viele Menschen nutzen gern den kosenlosen Service von WeTransfer, um große Dateien zu übertragen. WeTransfer verschickt dann E-Mails, um Empfänger und Absender zu informieren.

Diese E-Mails enthalten einen meiner Meinung nach schlechten Rat: "To make sure our emails arrive, please add noreply@wetransfer.com to your contacts."

Ein schlechter Rat deshalb, weil es Phishing-Mails gibt, die vorgeblich von WeTransfer kommen und genau diese Absenderadresse benutzen. Diese Mails sind leicht zu erkennen, weil die darin enthaltenen Links nicht zu wetransfer.com führen, sondern z.B. über googleusercontent.com umgeleitet werden. Eine solche Erkennung findet aber gar nicht erst statt, wenn der Absender anhand der Kontaktliste bereits als "Freund" eingestuft wurde. Das bedeutet: der Ratschlag von WeTransfer öffnet den Phishern die Tore.

Meiner Meinung nach muss die Sache anders angepackt werden: warum landen E-Mails von WeTransfer überhaupt im Spam-Ordner? WeTransfer sollte die Merkmale, die als Spam-Verdacht zählen, aus seinen E-Mails beseitigen.

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