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Re: Warum nicht autonom fahrende Züge? Zuerst.

Punger schrieb am 28.02.2021 14:06:

Technisch "gelöst" beim PKW..?
Ich bin vor 1 Monat mit einem BMW X7 - mit "ALLES" drin und noch mehr - gefahren - besser: gefahren worden.

Glaube nicht, dass das die Speerspitze der autonomen Autos ist... Unsere Konzerne sind *sehr* "konservativ", um nicht zu sagen: reaktionär. Die machen einfach immer so lange weiter, bis es nicht mehr geht. Z.B. eben jetzt Panik wegen Elon Musks Tesla... Jahrelang gepennt, nur Marketing, keine Forschung, nicht mal Reaktion auf den Klimawandel...

Und bei den Teslas kommt es immer wieder mal zu Unfällen, weil das Neuronale Netz verwirrt wird. Quasi wie gesagt wenn ein Goldfisch von links angeschwommen kommt. Ein Sattelschlepper aus komischer Perspektive wird dann nicht als Fahrzeug erkannt und ignoriert.

Und das sind dann ja mit den Fahrbahnmarkierungen noch optimalste Bedingungen!

Nicht wirklich. Die autonomen Autos kommen außerdem auch mit Feldwegen klar. Sie erkennen Wege wie Menschen. Es gab auch Überlegungen, in den Fahrbahnen Magnetstreifen o.ä. einzubauen. So wie beim Miniatur Wunderland in Hamburg. Damit Autos "wissen", wo die Fahrbahn verläuft. - Faszinierende Technik BTW - diese "Matchboxautos" fahren von selbst in Ladestationen, wenn ihr Akku leer wird, und "tanken"... Technisch ähnlich dem, was ich gesagt habe, was bei der Bahn schon seit Jahrzehnten möglich wäre und auch bei Modelleisenbahnen praktisch zum Einsatz kommt.

(bin mir nicht sicher, ob man "optimal" noch steigern kann)

Man kann alles steigern, bei "einzig" macht es aber z.B. überhaupt keinen Sinn, denn einser als Eins geht nicht. "Optimal" ist hingegen oft ein schwammiger Begriff, ähnlich wie "gut", der keinen Grenzwert ausdrückt.

Das wäre ja schon mal ein Brett weniger für die Bahn. Auch die Datenleitungen liegen meist schon.
Deshalb auch meine Vermutung, wirklich nur Vermutung, dass da die Politik nicht mitspielt, obwohl doch altverdiente Politiker sich zur Bahn abgesetzt haben.

Nicht zu vergessen, dass die Leitung der Deutschen Bahn AG immer ehemalige Manager aus dem Daimler-Benz-Konzern hatten...

=> hier geht's nur um die Profitschöpfung, z.B. über Immobilienhandel. ÖPNV ist normal ein Minusgeschäft, denn du willst ja möglichst alle Fahrgäste zufrieden stellen, und dazu müssen Busse und Bahnen rund um die Uhr fahren, und nicht nur, wenn genügend Fahrgäste zusammenkommen. Und wenn du 3 Stunden auf einen Bus warten musst, kaufst du dir lieber ein Auto => noch weniger Fahrgäste => noch weniger Busse/Züge, damit es "rentabel" bleibt...

Folglich eindeutig eine typisch staatliche Aufgabe, die nur mit erzwungenen Abgaben funktionieren kann. Blöd nur, wenn dieser Staat dir unbedingt Autos aufzwingen will...

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