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  • cesi_, Thomas Schmidt

mehr als 1000 Beiträge seit 16.08.2016

Behelfsweiser Mund- und Nasenschutz im Eigenbau; zwei Varianten zur Diskussion

Meine persönlichen beiden Varianten abseits von Filtermasken sind einmal ein schönes, relativ großes Leinen-Küchenhandtuch (ca. 110x55cm) bzw. ein Schaltuch, je nach Ort und Zweck. In dieses lege ich in eine Längsfalte eine relativ dünne Schicht Watte (natürlich nicht Bäusche sondern "Meterware") von ca 15x20x0,5cm ein und falte das Tuch darüber.

Das lege ich oben am Nasenrücken an, schlinge es über Nase, Mund und Kopf und klemme es im Schopf mit, behelfsweise, einer Aktenklammer zu. Als Brillenträger habe ich das Glück, mit dem unteren Brillenrand das Tuch an Nase und Backen leicht anzudrücken und auch noch gleichzeitig den Beschlagalarm zu haben, der mir Undichtigkeit nach oben hin anzeigt.

Wer aber keine Brille trägt, sollte dann tunlichst aus großen Büroklammern oder ähnlichem einen Nasenbügel improvisieren. Oder vielleicht überlegen, dem zusätzlichen Infektionsweg Auge zuliebe trotzdem eine zu tragen.

Sowas reicht meines Erachtens bis zu vier Stunden weit und ist, ich will es provozierend, aber mit gewissem Recht sagen, bereits ein echter Schutz, und waschbar.

Alternativ kann man aber vielleicht auch der Anleitung der Feuerwehr Essen zu Schweinegrippe-Zeiten noch trauen:
> http://www.wawerko.de/schweinegrippe-schutz-atemschutzmaske-selber-machen+3282.html

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.03.2020 00:36).

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