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Re: Ermittlungen gegen Schiffmann

Yxnieldsdradulxpe schrieb am 28.10.2020 23:31:

angelwing behauptet aber, er würde seinen Patienten schaden.

Tut er/sie nicht. Wörtlich:

Ein Arzt sollte zum Wohle der Patienten da sein und nicht auf deren Rücken sein Süppchen kochen.

Von Schaden steht da nichts. Höchstens indirekt, denn der Schiffmann behandelt offenbar nur Privatpatienten und Selbstzahler. Ein Attest kostet ja Geld. Wenn er dafür aber keine wirkliche medizinische Leistung erbracht hat, dann schadet er seinen "Patienten" mindestens durch Betrug.

Und gerade der Umstand, dass der Mann sich offenbar auf Geldverdienen in der "Gesundheitswirtschaft" eingeschossen hat (Privatpatienten), sollte zu denken geben.

Was er aber definitiv nicht tut, ist zum Wohle seiner "Patienten" zu handeln, jedenfalls nicht durch ein faules Attest. Alltagsmasken sind zwar primär Fremdschutz, entfalten aber auch einen kleinen Teil Eigenschutz. In diesem Sinne schadet er indirekt jedem "Patienten", der dann CoViD-19 bekommt und dies durch schlichtes Tragen einer Maske verhindert worden wäre. Da muss man nur genügend Atteste ausstellen und die Statistik erledigt den Rest. Klar, den Kausalzusammenhang kann dann keiner mehr feststellen. Es wäre also etwas viel, ihn gleich als Mörder zu bezeichnen, aber er leistet bei fahrlässigen Körperverletzungen mit u.U. Todesfolge mindestens Vorschub. Auch dem steht der Hippokratische Eid entgegen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (31.10.2020 00:06).

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