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  • Hokkapokka

mehr als 1000 Beiträge seit 22.01.2007

Alte Boards als Printhosts für 3D-Drucker

Moinsen

Wer sich gerne einen 3D-Drucker bauen möchte, der kann sich die
Elektronik sparen. Das einzige, was vorhanden sein muss, sind
Schrittmotor-Controller und ein funktionierender Rechner mit
Druckerport. (Schrittmotoren gibt es übrigens auch bereits mit
eingebautem Controller)

Ich selber betreibe einen 3D-Drucker mit einer Software, die die
Motoren direkt durch den Parallelpart ansteuert. (EMC2)

> http://www.linuxcnc.org

Alles, was man tun muss, sind die Anschlüsse des Controllers mit dem
Druckerport verbinden (es gibt zahlreiche Controller, die bereits
einen passenden Anschluss haben).
Konfigurieren: Die Pins mit ihren Funktionen auswählen, die
Geschwindigkeit der Signale festlegen, die Maximale Geschwindigkeit
der einzelnen Achsen festlegen - und drucken!

Benötigt werden also
- Informationen über die Pinbelegung (falls ein passender Anschluss
schon am Controller ist, sonst natürlich nicht, da man es ja eh
selber macht)
- Informationen über die Schrittzahl der Motoren für eine Umdrehung
(normal 200)
- und das Verhältnis der Übersetzung Motor -> Mechanik, da man ja
sub-millimetergenau drucken will.

Da neue Boards oft keinen Druckerport (Parallel) haben, die alten
also besser mal nicht wegwerfen.

Immerhin kostet die Elektronik, deren Funktion von Rechner übernommen
werden soll, ja auch ihr Geld. Im übrigen sehe ich keinen Sinn,
Elektronik zwischen Rechner und Drucker zu hängen, wenn der Rechner
deren Funktion sowieso vollständig übernehmen kann. Einen Sinn hätte
das ganze ja nur, wenn man gar keinen Rechner mehr zum Drucken
benötigt und dem Drucker die Daten zB. per Speicherkarte übermittelt,
oder per Lan (sofern sie dann im Drucker komplett gespeichert
werden).


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