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Inklusive Sprache bei heise - ein kleiner Hinweis

Wir bemühen uns bei heise online um eine inklusive Sprache, die aber einen normalen Lesefluss nicht vollständig zerstört. Über Sinnhaftigkeit und Einsatz des sogenannten generischen Maskulinums wird immer stärker diskutiert - viele halten es für nicht mehr zeitgemäß, zumal diverse Studien gezeigt haben, dass ein "damit sind alle gemeint" in den Köpfen der Leser eben nicht funktioniert, sondern damit im Allgemeinen tatsächlich Männer verbunden werden.

Wie nun eine inklusive Sprache aussehen kann, das ist derzeit noch im Fluss. So haben auch Texte bei heise online, bei allem Bemühen um inklusive Sprache, derzeit noch keine einheitliche Linie. Manches Mal lässt sich das generische Maskulinum doch nicht vermeiden; manche Umschreibung ist machbar, wirkt aber umständlich; in manchen Fällen ist die Nutzung von Sternchen oder Doppelpunkt (den wir in diesem Fall bevorzugen) die sinnvollste Lösung. Und auch Autor:innen haben eine unterschiedliche Haltung dazu und sehen diverse Formen sowie Möglichkeiten für inklusive Sprache in ihren Texten vor. Und wie sie inklusive Sprache nutzen, ist natürlich auch den Userinnen und Lesern in ihren Posts vorbehalten.

Dies alles wird sich weiterhin in den Texten auf heise online widerspiegeln - in aller Diversität und Uneinheitlichkeit, die auch die öffentliche Debatte prägt. Dies auch weiterhin auf heise online diskutieren zu können, ohne dass die inhaltliche Debatte in den jeweiligen Artikelforen von Genderdiskussionen geflutet wird, dem dient dieses Forum.

[Edith sagt: Der Einsatz des generischen Maskulinums ist tatsächlich noch nicht obsolet, gerät aber immer stärker unter Druck und in Diskussionen. Deshalb habe ich den Eingangsabsatz etwas weniger strikt formuliert.]

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.06.2021 07:48).

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