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  • natz63

8 Beiträge seit 31.05.2015

Führen Online-Zeitungen proprietäre WebReader als Quasi-DRM ein?

Mir fällt zunehmend auf, dass Print-Zeitungen mit zusätzlichem journalistischen Web-Auftritt zunehmend WebReader einführen und PDF-Ausgaben einsparen und damit letztendlich ein DRM einführen. Als Käufer kann ich die Zeitung nur noch online für ca. 14 Tage lesen und verliere dann alle Rechte an gekauften Inhalten. Oft gibt es noch eine Printfunktion, die allerdings nur das Ausdrucken der aktuellen Seite erlaubt.

Diese Entwicklung beauere ich sehr, es ist für mich als kippt man auch exzellente journalistische Inhalte mit voller Absicht in die Restmülltonne.

Beispiele in letzter Zeit sind:
- T3N mit T3N pro und
- journal.lemonde.fr (webreaders.twipecloud.net)

Ist das die armselige neue Welt?
Gib es ggf. geeignete legale Werkzeuge, um die Inhalte dennoch herunterzuladen?

Jetzt verstehe ich, warum niemand mehr für Online-Content zahlen möchte.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (12.05.2021 18:17).

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