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  • CoolAllo

mehr als 1000 Beiträge seit 19.06.2003

Re: Warum können Hacker wie "The Dark OverLords" nicht ausfindig gemacht werden?

Überlegen wir uns es doch mal.

Du hast eine Firma. Irgendwann mailed dir jemand "Hey, ich habe auf diesem Mega-Link ein Terabyte interne Daten von euch gefunden".

Nun meine Frage hierzu:

Wie ist es überhaupt möglich so viele TB unbemerkt zu stehlen

Wieviele Leute merken bei dir in der Firma, wenn jemand etwas auf einen USB-Stick zieht?

diese größtenteils vertraulichen und verschlüsselten Dokumente zu entschlüsseln

Vertraulich oder nicht macht die Sache nicht einfacher. Bei verschlüsselt ist erst mal die Frage, ob sie verschlüsselt waren, als der Angreifer sie bekommen hat oder ob der Angreifer den Schlüssel hatte.
Im Zweifelsfall kamen sie wenn sie verschlüsselt sind also von einem laufendem System das Zugriff hat oder ein Insider bei dir in der Firma war es.

und diese dann noch öffentlich ins Netz stellen zu können und das noch ohne dabei ausfindig gemacht zu werden?

Es ist kein großes Problem auf einen Sharehoster mal ein paar Daten hochzuladen oder einen Torrent zu erstellen ohne dass dein Name dran steht.
Ob es so sicher ist, dass sie dich auch nach einem Jahr noch nicht haben ist damit noch nicht gesagt, vor allem wenn die Fahnder eine große Motivation haben. In dem verlinkten Fall könnte man davon ausgehen.

Wie gehen solche Gruppen vor?

Da gibt es kein fertiges Schema, weil jede Firma eine andere Sicherheit hat, jeder Angreifer eine andere Position zur Firma, etc.

Es muss doch zumindest das Server-Land ausfindig gemacht werden können, wohin die Daten abgezogen wurden!?
Klar, das Land wo die Daten liegen lässt sich ausfindig machen. Ich glaube bei Mega ist es Neuseeland (oder ist nur Kim dort?). Nur was nützt dir das?

Und nicht zuletzt:

Die internationale Hackergruppe „The Dark Overlords“ will in den Besitz von Geheimdokumenten in Bezug auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 gekommen sein. Das erbeutete Material könne die Enthüllungen von Edward Snowden in den Schatten stellen. Die Hacker fordern nun Lösegeld – und zwar in Bitcoins.

Könnte das auch ein sehr profitabler Bluff sein.

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