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  • bgks

mehr als 1000 Beiträge seit 10.02.2003

»bei allen anderen Serverbetriebssystemen selbstverständlich«

Was eigentlich bei allen anderen Serverbetriebssystemen selbstverständlich ist, nämlich die Verwaltung aus dem Webbrowser heraus, hält bei Microsoft erst langsam Einzug. Das Windows Admin Center (unter dem Codenamen Honolulu entwickelt) deckt längst nicht alle wichtigen Optionen ab.

YMMD

Das ist bei allen anderen Serverbetriebssystemen ebenfalls -- sollte man meinen -- selbstverständlich, dass die "Verwaltung aus dem Webbrowser heraus" längst nicht alle wichtigen Optionen abdeckt.

Die Frage ist doch eher, wie kontraproduktiv sich einerseits die "Verwaltung aus dem Webbrowser heraus" auswirkt, wie (un)brauchbar andererseits die Verwaltung mittels des originären Verwaltungsinstrumentariums ist.

Exemplarisch eine Verwaltung per RDP-Desktop ist über langsame Verbindungen zum Server schlicht nicht gangbar (oder wenn der Server arg schwachbrüstig ist). Eine Verwaltung über schnarchlahme Webinterfaces ist hingegen gangbar und dann und genau dann auch das höchste Glück der Erde, wenn der Upload von Konfigurationsdateien vereitelt ist, damit der DAU-Admin tagelang so hochwichtig wie angstfrei der Beschäftigung frönen darf, die Liste Zeile für Zeile ins Webinterface hineinzupopeln.

Effektiv richtig ist da vor allem, dass für Windows-Admins die Verwaltung per ssh-telnet flankiert von ssh-ftp schon im Grundsatz unvorstellbar ist, zumal sie zuverlässig davon gehört haben, dass ftp ein Sicherheitsloch ist, während ihnen der Trugschluss höchst plausibel ist, dass sich eine Konfigurationsdatei, die sich nicht hochladen lässt, auch nicht stehlen läst :-D

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (22.04.2019 09:23).

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