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  • CoolAllo

mehr als 1000 Beiträge seit 19.06.2003

Re: Das Problem ist die juristische Einordnung ohne Verständnis der Technik dahi

Wenn ich für den Betrachter ohne dessen zutun so tue als ob dieses Bild auf meiner(m) Server/Seite/von mir ist, ist es ohne Erlaubnis nicht in Ordnung.

Es geht ja darum, dass das Bild via hotlinking eingebunden wird, d.h. von einem anderem Server geladen.

Während klar ist wieso sich jemand am Effekt der entsteht wenn ein normaler Browser die Seite abruft stört, ist das ganze rechtlich zu regeln schwierig.

Ich hab in meinem Post das Markdown Beispiel. Ein anderes Beispiel ist wenn du einen Link rein als Text hast, aber ein Browser(addon) ihn automatisch verlinkt. Bist du den Link schuld? Hättest du vielleicht hxxp:// schreiben sollen?

Am Ende läuft es darauf hinaus, dass der Kläger den Text nimmt und mit einem bestimmten Programm darstellt und dann klagt. Wenn du das auf die Spitze treiben willst könnte ich aber auch einen Browser basteln, der z.B. zu jedem Wort im Text ein Bild über die Google-Bildersuche sucht und verlinkt. Dann klage ich, dass dein Text dafür sorgt dass ein bestimmtes Bild eingebettet wird und fordere dass dein Text nicht veröffentlicht werden darf.

Klingt etwas extrem, aber soll verdeutlichen worum es geht: Jemand veröffentlicht ein paar Bytes die vor allem eine URL enthalten und erst das Programm des Nutzers baut daraus eine Seite mit Hotlink zusammen. Derjenige der das Bild hostet könnte technisch etwas dagegen tun, aber juristisch jemandem auf die Pelle zu rücken weil in seinem HTML-Dokument <img src=fremdeseite> steht ist halt fies weil es eine Menge Implikationen auf ähnliche Techniken hat.

Ein anderes Beispiel wäre ein Webbasierter RSS-Reader. Darf der das Snippet aus dem Feed anzeigen? Damit baut er doch Inhalte von Verlagen in seine eigene Webseite ein, ggf. sogar mit Artikelbild/Symbolbild. Zusammen mit Leistungsschutzrecht ist das ganz besonders böse.

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