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  • graphen

6 Beiträge seit 31.10.2017

Re: Es ist schon jetzt illegal, Kabelkosten umzulegen,

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... Er hat keine Kosten dabei....

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Ja, das stimmt.

Das ist so evtl nicht richtig, es kommt z.B darauf an wann der Gebäudeanschluss erfolgte.
Der Eigentümer konnte bis in die 90 er Jahre Verpflichtet werden ( Zwangsanschluss ) und es sind dafür auch Gebühren berechnet worden. Damals war es noch im Monopol der Deutschen Post, und ging dann an die telekom die es wiederum auf EU Betreiben verkaufen musste. Bis dahin waren etwa 70% der Haushalte in Städten per Haushalt angeschlossen. Über die Zwangsanschliessung finde ich leider nichts auf die schnelle um es hier zu verlinken - kann aber sagen das es in München in dem Haus in dem ich zu der Zeit gelebt habe so war, und der Eigentümer darüber verärgert war, die Politik ( CSU ) das forciert hat und wir diesen Anschluss nie benutzt haben. Verlegt wurde Strassenweise, und man war gezwungen den Anschluss legen zu lassen bis ins Haus.
Dies wurde von der Politik etwa so behandelt wie der Anschluss- und Benutzungszwang bei anderen Komunalen Diensten. Ein Böser wer daran denkt eine Lobby hätte hier Geschäfte gemacht.

Wie hoch eine Anschlussgebühr war kann ich nicht mehr feststellen.
Sollte der Anschluss so alt sein, sollten die Kosten der Anschliesung inzwischen gedeckt sein. Weitere Kosten stellen noch die Verkabelung innerhalb des Gebäudes dar. Darf über die Miete umgelegt werden. Unabhängig davon ob der Kabelanschluss genutzt wird.
Bereits ca 1984 gab es Anfragen deisbezüglich im Bundestag - ( Archive.org Zwangsverkabelung ) Damals sah man keinen Grund das zu regeln bis in die Mieteinheit...

https://de.wikipedia.org/wiki/Kabelfernsehnetz
https://de.wikipedia.org/wiki/Anschluss-_und_Benutzungszwang

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