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  • Elektro_Guru

407 Beiträge seit 23.01.2020

Re: Es ist schon jetzt illegal, Kabelkosten umzulegen,

graphen schrieb am 11.11.2020 12:38:

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... Er hat keine Kosten dabei....

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Ja, das stimmt.

Das ist so evtl nicht richtig, es kommt z.B darauf an wann der Gebäudeanschluss erfolgte.
Der Eigentümer konnte bis in die 90 er Jahre Verpflichtet werden ( Zwangsanschluss ) und es sind dafür auch Gebühren berechnet worden. Damals war es noch im Monopol der Deutschen Post, und ging dann an die telekom die es wiederum auf EU Betreiben verkaufen musste. Bis dahin waren etwa 70% der Haushalte in Städten per Haushalt angeschlossen. Über die Zwangsanschliessung finde ich leider nichts auf die schnelle um es hier zu verlinken - kann aber sagen das es in München in dem Haus in dem ich zu der Zeit gelebt habe so war, und der Eigentümer darüber verärgert war, die Politik ( CSU ) das forciert hat und wir diesen Anschluss nie benutzt haben. Verlegt wurde Strassenweise, und man war gezwungen den Anschluss legen zu lassen bis ins Haus.
Dies wurde von der Politik etwa so behandelt wie der Anschluss- und Benutzungszwang bei anderen Komunalen Diensten. Ein Böser wer daran denkt eine Lobby hätte hier Geschäfte gemacht.

Wie hoch eine Anschlussgebühr war kann ich nicht mehr feststellen.

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Das hat nix gekostet, wenn kein Vertrag abgeschlossen wurde.

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Sollte der Anschluss so alt sein, sollten die Kosten der Anschliesung inzwischen gedeckt sein. Weitere Kosten stellen noch die Verkabelung innerhalb des Gebäudes dar. Darf über die Miete umgelegt werden. Unabhängig davon ob der Kabelanschluss genutzt wird.
Bereits ca 1984 gab es Anfragen deisbezüglich im Bundestag - ( Archive.org Zwangsverkabelung ) Damals sah man keinen Grund das zu regeln bis in die Mieteinheit...

https://de.wikipedia.org/wiki/Kabelfernsehnetz
https://de.wikipedia.org/wiki/Anschluss-_und_Benutzungszwang

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Bzgl. dieser Verkabelung im Haus gibt es offensichtlich wohl viele untrschiedliche Verträge, wem gehört was und wer hat was bezahlt und wer wartet was und hält es betriebsbereit.

Das wird vermutlich interessant werden, wenn die Verpflichtung endet und ein Mieter will raus aus dem Vertrag und ein anderer will drin bleiben.

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