Avatar von birdo1234
  • birdo1234

55 Beiträge seit 18.08.2002

so sieht die Realität aus

Die Realität sieht so aus:
Während Otto Normalbürger mit Kurzarbeit beschäftigt ist und versucht das letzte Bisschen aus seinem Job heraus zu holen, damit die eigene Firma überlebt, sitzt ein Großteil der Lehrer untätig faul in Ihren eigenen vier Wänden. Statt sich in die Materie einzuarbeiten kommen Argumente von der alten Garde, wie dass man Kinder habe und abends keine Zeit sich darum zu kümmern oder man pflegt nur nach Schema X Inhalte ein, prüft keine Aufgaben und ist für niemanden erreichbar, wenn die Kinder Fragen haben. Hierbei muss man die neuen Lehrkräfte in Schutz nehmen, da diese das Alleinstellungsmerkmal haben, dass diese noch lernfähig sind und genau mit diesen Inhalten aufgewachsen sind, also gar keine Probleme damit haben neues umzusetzen. Ich habe noch nie so einen faulen Haufen gesehen, wie es auf einen Großteil der Lehrerschaft zutrifft. Wenn man einmal verbeamtet ist braucht man keine Leistungen mehr zeigen, man darf nur keine strafrechtlich relevanten Vergehen bis zur Rente begehen, alles andere inklusive Arbeitsverweigerung ist erlaubt und es gibt kaum Maßregelungen durch Vorgesetzte, die dieses Schauspiel sogar unterstützen. Das ganze wurde dann noch schöner nach dem Lockdown. Man denkt das, was man Online Unterricht genannt hat, war ausreichend so weiter zu machen, wie bisher. Man hebt das Niveau sichtlich an und läßt die Kinder einen nach dem anderen schlechte Noten bekommen. Ich habe auch studiert. Die Lehramtsstudenten bestanden bei mir aus dem Teil der Studenten, die das eigentliche Studienfach nicht so gut hinbekommen haben. Also haben Sie das Light-Studium auf Lehramt mit weniger schweren Prüfungen gemacht. Das geht durch bis ins hohe Alter. Nach ein paar Jahren hat man sein Standard-Programm in je einem Ordner pro Jahrgang und Fach und macht dann jedes Jahr das selbe. Die geringe Menge innovativer Lehrer wird leider durch den Großteil an Faulenzern in Verruf gebracht. Hinzu kommen geringere Besteuerung, d.h. ein Lehrer verdient i.d.R. bei gleichem Brutto-Lohn etwa 1000,- Euro mehr zzgl. Privatversicherung, zzgl. Extra-Rente, zzgl. sonstigen Bevorzugungen, zzgl. Sonderzuschüssen, Vergünstigungen bei Versicherunge etc. und wenn man älter wird steigert sich die Besoldung verdient man unabhängig von der eigenen Leistung.

Resümee: Mit der goldenen Sold der Lehrer ist es zu erwarten, dass man sich in die Materie der Digitalisierung von Schulen beschäftigen muss. Man erwartet von jedem Ingenieur, dass er sich während des Arbeitslebens weiterbildet, sonst sinkt sein Marktwert. Die Lehrer fahren alle dicke Autos (schaut mal auf den Lehrerparkplatz), die meißten tun aber nichts für ihr Geld.

Bewerten
- +