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  • LinusMax

638 Beiträge seit 23.04.2020

Repositories / lokaler Mirror?

keytorturer schrieb am 07.07.2020 13:44:

Du könntest Dir natürlich einen lokalen Mirror anlegen und auf nem kleinen Homeserver die Repos bereitstellen

Brauchst natürlich entsprechend Speicherplatz

Kennst du die Verzeichnisstruktur des Servers?

Leider gibt es die zu einer bestimmten Suse-Version zugehörigen Repos nicht in einem Unterordner, sondern liegen vertreut in hunderten Unter-unter-unterordnern.

Das dumme ist, dass man im Voraus nicht weiss, welche man davon für bestimmte Anwendungspakete benötigen wird.

Ich hatte mal versucht, mit einem Download-Script. Mehr als eine A4-Seite von rsync-Kommandos und exclude-Listen, weil da auch viel irrelevantes drin war. Am Ende hatte ich aufgegeben, weil doch immer wieder etwas fehlte.

Insbesondere der One-Click-Installer bezieht seine Dependencies aus allen möglichen verstreuten Quellen des Downloadservers.

Hat es jemand mal versucht und kann ein brauchbares rsync Download-script bereitstellen?

Mein alter Versuch ist natürlich wieder nutzlos, weil sich viele Locations und Zwecke geändert haben. Ein einfacher Austausch der Versions-Strings hilft da nicht immer.

Wenn die Repos auf dem Server mal einfach nach Version sortiert werden hätte man es natürlich leichter, einen lokalen Mirror aufzuziehen.

Anderseits, warum soll jeder seinen privaten Mirror ziehen. Unsinnig. Einfacher wäre es doch, wenn Suse einfach die älteren Versionen nicht so frühzeitig abschaltet. Also wenn gerade 15.2 aktuell ist, dass man zumindest noch 15.0 und 15.1 am Leben lässt. So schwierig? Die Festplattenpreise sind für eine Firma wie Suse Peanuts. Und Bandbreite ist nicht gespart, wenn jeder selbst seine kompletten Mirrors sichern muss. Außerdem kann es der Firma doch egal sein, ob ein Nutzer die Pakete der Version 15.0 oder 15.2 zieht. Die älteren sind da sogar noch sparsamer, weil es weniger Änderungen zu synchronisieren gibt.

Tumbleweed? Ja, daran hatte ich auch schon gedacht. Nahtlose Updates. Klingt gut, macht aber auf Produktivsystemen doch viel Ärger. Schon alleine die Systembelastung wenn ständig tausende Pakete ständig ersetzt werden. Jedesmal in alpha-Softwarequalität die Sorge, dass sich irgendwas zerschießt oder inkompatibel wird.

Mein Tumbleweed hat jedenfalls beim Updaten jede Menge Fehler produziert. Nicht rein aus den Standardquellen, sondern mit vielen themenspezifischen Repos (etwa 15 zusätzliche). Da hat es dann ständig irgendwo gehakt. Das mag für Betriebssystem-Bastler interessant sein. Aber wenn man einfach nur produktiv ein System nutzen will, sei es auch nur privat, dann nervt das und stört die Arbeit.

Es hat also schon einen Vorteil, nicht immer die neuesten Alpha-Versionen auf sein System zu bekommen.

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