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Re: Rundfunkbeitrag eine Frechheit?

Marcelpro60 schrieb am 15.08.2018 09:38:

Ein paar Freunde und ich haben neulich überlegt... keiner von uns verfügt über einen Fernseher oder ein Radio, keiner von uns nutzt diese Services auf irgendeine Art oder Weise.

Ihr wollt also partout dumm sterben...

Die ÖR sind die wichtigste unabhängige (also zumindest nach dem Tod von Franz Joseph Strauß) Informationsquelle. Sie finanzieren echten Journalismus ohne Profitorientierung wie z.B. BILD, die ja gerne die Bevölkerung gegen Flüchtlinge aufhetzen um sich dann hinterher aufzuregen, was nur mit der Bevölkerung los ist, dass sie auf Flüchtlinge los gehen... Was z.B. NDR & Co. aufdecken, steht später in den Zeitungen. => Kein NDR, keine Enthüllung.

Wie man am Pegida/AfD-Bashing sieht, sind die ÖR zwar nicht vollkommen neutral, aber da arbeiten halt gebildete empathische Leute von denen man schlecht verlangen kann, dass sie Nazis wie ganz respektable Mitmenschen behandeln.

Privates Fernsehen ist dagegen wie RTL, Fox News, Breitbart. Hier kommt's auf Einschaltquoten an, und wenn ein Julius Streicher die bietet, dann wird DAS ausgestrahlt. DIESE Medien werden zudem oft von ihren Besitzern gesteuert, nicht zuletzt deswegen wird die CSDUP und FDP in höchsten Tönen gelobt und gegen jegliche halbwegs linke Politik gehetzt. "Die armen Superreichen"... zu denen zufälligerweise eben die Besitzer der Medienkonzerne gehören.

Ist nicht der Rundfunkbeitrag in diesem Fall nicht eigentlich eine einzige Frechheit?

Im Bezug auf Deppenspocht schon. Da ist das Interesse zwar erheblich höher als an gescheiter Information, aber es dient absolut nicht dem Allgemeinwohl. Nur dem, dass Deppenspochtfans erheblich viel Geld sparen. Und durch den völlig unfreien Erwerb der Austrahlungsrechte können die Einkommen der Fußballfunktionäre nicht vom Markt geregelt werden. Wenn zu wenige bereit sind, z.B. 50 Euro pro Monat zu zahlen, um Deppenspocht zu sehen, dann sinken auch die Gehälter der Deppenspochtler.

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