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Avatar von Stephan Goll
  • Stephan Goll

mehr als 1000 Beiträge seit 18.01.2000

ich fand das Sony-Rootkit damals irgendwie "lustig" und lehrreich

Es war nur Windows betroffen, es war Autorun beteiligt, es waren wohl auch nur Leute betroffen, die mit passenden Rechten am System angemeldet waren (also Admin-Account) und man mußte wohl auch noch aktiv die EULA abnicken. Normale User waren vermutlich sicher, explizit getestet hat das aber wohl niemand.
> http://blogs.technet.com/b/markrussinovich/archive/2005/10/31/sony-rootkits-and-digital-rights-management-gone-too-far.aspx

Ob ich das damals als Anlaß nahm, meinen Eltern einen limitierten Windows-User-Account einzurichten ... oder ob ich das schon vorher machte: keine Ahnung. Das ist zu lange her. Ob ich Autorun erst damals abschaltete ... weiß ich auch nicht mehr. Ist aber auch irgendwie egal. Mitgenommen hab ich, daß normale Windows-Nutzer halt auch nur einen normalen User-Account bekommen ... oder man hat (als Admin) schon die Kontrolle über diesen Rechner verloren. Für Admins hilft die UAC dabei, unbeabsichtigt nicht allzu viel Scheiße zu bauen. Wer sie trotzdem abschaltet ... naja, es gibt halt Idioten. *schulterzuck*
Und das Schadsoft in halt wirklich jedem Datenträger stecken kann. Ob es Autoplay immernoch gibt ... gute Frage. Müßte ich eigentlich mal suchen ... ist aber eigentlich wohl weniger wichtig. Schadsoft läuft ja inzwischen auch ohne Adminrechte und ob man sich sowas über 'n Download, einen USB-Stick oder eine CD einfängt ist sogesehen irrelevant. Solange die Schadsoft keine System-Rechte hat ... soll sich halt der MS Defender darum kümmern. Bissl blöd ist das bei Treiber-CDs wie z.B. für Drucker. Aber da muß man halt durch.
--
Stephan
PS: Irgendwie finde ich es sehr angenehm, daß mir unter Linux eine root-shell bzw. sudo für die Administration reicht und ich nicht jedesmal ein GUI brauche, um ein verkacktes Programm zu installieren. Aber das von Microsoft zu erwarten ... ist wohl illusorisch.

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