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  • N.Bates

mehr als 1000 Beiträge seit 06.01.2000

Re: was könnte man mit der ganzen staatsknete...

kistenstapler schrieb am 20. November 2003 14:09

> > Na ja, das ist ja ne Bürgschaft, und kein Sponsoring. Das Geld wäre
> > ja erst dann weg, wenn AMD pleite geht.
>
> Aber auch eine Bürgschaft, vor allem in dieser Höhe, muss doch mit
> Kapital hinterlegt werden, sonst isse nix wert. zB glaube ich nicht,
> dass man mich als Bürgen akzeptieren würde ;-)

Na und? Denkst du etwa, der Staat müsste deswegen irgendwo Geld auf
ein Treuhandkonto einzahlen oder was?
Der Vorteil einer Staatsbürgschaft ist eben, dass da keiner nach
Sicherheiten fragt.

> Was mich nur aufregt ist, dass die Wertschöpfung bei solchen
> Projekten fast ausnahmslos in irgendwelchen Konzernen hängen bleibt.

Noch etwas verkatert von der letzten Klassenkampfparty?
"Irgendwelche Konzerne" sorgen dafür, dass hier in Deutschland
überhaupt so etwas wie Wirtschaft existiert und wir nicht mehr die
Felder bestellen müssen. Denn der durchschnittliche Mittelständler
kann ohne die Abnehmer in der Großindustrie gar nicht überleben. Von
den kleinen Handwerkern mal ganz zu schweigen.

> Klar kann man sich als Kleiner ne Weile dranhängen (Zuliefern,
> Service etc.). Wenn dieser ganze Anhang dann aber von einem dicken
> Klops abhängig ist, kannst Du Dir ja vorstellen, was passiert, wenn
> es dem mal schlecht geht.

Wer sagt denn, dass man nur einem dicken Klops zuliefern darf? Auf
einige trifft das sicher zu, aber die Regel ist das nicht. Für so
etwas wurden nämlich unter anderen DIN-Normen erfunden...

> Und die ganzen Lemminge latschen dann wieder zu MM/Saturn, um sich da
> die Rechner mit AMD-Innenleben zu kaufen. So freut sich dann auch
> noch die Metro.

Und die Leute, die bei der Metro arbeiten.

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