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Avatar von blackFin
  • blackFin

137 Beiträge seit 15.04.2016

Ich ertappe mich dabei...

...Informationen über neue Desktop-CPU's nur noch im Halbschlaf mit sinkendem Interesse zu verfolgen. Vor ein paar Jahren (gut, es sind einige) hätte ich das gar nicht für möglich gehalten, denn ich bin eigentlich ein sehr Technik-affiner Mensch.
Wie habe ich jede Zahl und jeden Benchmark damals aus den Magazinen gezogen, als z.B. der erste Pentium rauskam oder der Core2 und mir in meinen Träumen vorgestellt, wie toll und schnell alles damit werden würde, wenn ich einen besäße.

Heute ist die Lage ein wenig anders: Meine CPU hat mehr Ressourcen, als ich im Alltag je verwenden könnte, selbst moderne Spiele reizen den 5820K nicht wirklich aus.
Limitierender Faktor sind meist I/O, die GPU und die Internet-Verbindung.
Irgendwie kommt bei den Desktop-CPU's nicht mehr WIRKLICH was neues.
Ob ein Video nun 4 Sekunden schneller transcodiert, nunja...es mag für den ein oder anderen wichtig sein, aber für wieviele der Masse?

Haltet mich für einen Nörgler, aber ich warte schon lange darauf, dass in der Desktop-CPU-Entwicklung wirklich mal was RICHTIG bahnbrechendes passiert.
Geht da wirklich gar nichts mehr? Ich bin zu wenig in der Materie, um das einschätzen zu können.
Das einzig positive daran ist, dass Intel wohl nun wieder Konkurrenz bekommt, was diringend nötig war. Dennoch ist es keine technische Innovation, sondern nur ein Aufholen einer anderen Firma. Ich bezweifle jedoch, dass Intel nun so in Zugzwang kommt, dass sie nun unbedingt etwas neues entwickeln müssen. Immerhin geht der Desktop-CPU-Markt derzeit immer noch massiv zurück.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.12.2016 08:56).

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