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  • S||D

mehr als 1000 Beiträge seit 19.08.2000

Ab wann ist ein Foto urhebergeschützt? Ab 1x1 Pixel?

Wie sieht das Gesetz bei Fotografien in der Auflösung 1x1 Pixel aus?

Hier bitte zwei Formen unterscheiden und juristish analysieren:
A) ein gesamtes Gemädle wird auf 1x1 Pixel abgebildet.
B) Ein mikroskopischer Ausschnitt eines Gemäldes wird auf 1 x1 Pixel abgebildet. Quasi eine hochaufgelöste Fotografie auf 1x1 Pixel zugeschnitten

Wie ist es dann wenn man 2000x1000 solcher 1x1 Pixel Daten veröffentlicht?
Gibt es gesetzliche Vorgaben wie Einzelfotografien anzuordnen sind, damit sie nicht urhebergeschützt sind?

Und für die wirklich absoluten Jura-Cracks:
Wie ist es wenn man gar keine Fotografie/Kopie hat sondern sich einen Lichtspeicher baut, der das Originallicht des Objekts (egal ob des Gemäldes im Museum oder einer anderer Fotografie) Dauerhaft speichert und bei Bedarf nur Teilweise wieder freigibt (zum angucken). Dann aber das Restlicht in den Speicherzellen wieder verstärken kann.
Somit also niemals Lediglich einzelne Photonen kopiert, die aber von einer Lichtquelle kamen, nicht vom Objekt.

Falls das Gesetzt dann der Auffassung wäre, dass das schützenswerte gerade die Abbildundfunktion sei die durch das Objekt realisiert wird wie das bestrahlende Licht zu transformieren ist, wie ist es denn wenn man die Transformationsfunktion veröffentlich nicht aber irgendwelche Photonen einfängt und nicht irgendwelche Fotografien?

Beispielsweise die Beschaffenheit eines Microlinsenarrays angeben, welches man sich mit einem Nano-3D-Drucker nachbauen kann und dass dann bei Bestrahlung das Licht auf die Weise transformiert dass in der Bildebene ein Gemälde zu sehen ist?

Dazu noch die Möglichkeit, die neuronalen Muster (Verlinkungen, Membranproteine, Zustände) die die Erinnerung an das Gemälde repräsentieren über verteilte Nanosensoren direkt an den Neuronen ablese, seriell hinausfunke, direkt in einen Empfänger eines anderen Menschen bei dem die gleichen Muster und Zustände duch ebenso Nanoaktoren nachgebildet werden?

Somit hätte man dann in keinem Fall irgendeine geistige Leistung irgendeines Künstlers kopiert, sonden die Sinneseindrücke eines Menschen.
Die Frage also: Gehören unsere Gefühle uns oder dem der sie in uns auslöst?

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