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mehr als 1000 Beiträge seit 06.01.2000

einfache Lösung: Regulierung anwaltlicher Forderungsgeltendmachung

Da die Jurisprudenz offenbar ins quasi-kriminelle Verhalten abgleitet
und zu keinerlei Selbstregulierung fähig ist, brauchen wir jetzt wohl
mal eine staatliche Regulierung.

Eine geeignete Instanz, etwa das Justizministerium, wird gesetzlich
ermächtigt, für diese Plagen, diese Massenfälle, die zum Himmel
stinken, jeweils einen Leitfaden zu erstellen, wie sich die
rechtliche Situation darstellt. Der zuständige BGH-Senat
unterschreibt das, und dann werden die Anwälte, diese Organe der
"Rechtspflege", verpflichtet, in solchen Fällen diesen Leitfaden
ihren Schreiben beizulegen. Tun sie das nicht, wird die Zulassung
entzogen (und viel Geld eingezogen). Das wirkt heilsam.

Es kann nicht sein, dass der Bürger genötigt wird, für jeden Scheiß
einen Anwalt zu beauftragen. Und wenn die Rechtslage so ist, dass es
ohne Anwalt nicht geht, dann taugt die Rechtslage nichts. Da muss man
nicht mal mehr diskutieren.

Und da wir schon dabei sind: Man sollte nur dann solche Forderungen
erheben dürfen, wenn der Fordernde Sicherheit in Höhe der zu
erwartenden Kosten einer verlorenen negativen Feststellungsklage
geleistet hat (für JEDE Forderung). Dem kann er ausweichen, wenn er
sein Geschäftsgebahren von einer ermächtigten Stelle hat untersuchen
und absegnen lassen. Diese Bescheinigung mit samt dem Hinweis auf die
rechtlichen Konsequenzen, wenn er dabei bescheißt, ist natürlich auch
beizulegen.

Dann herrscht Ruhe.

Ach, ja. Wer massenhaft (prozentual) anwaltlich tätig wird (oder
wurde), muss das in festgelegter Größe oben auf alle seine Webseiten
schreiben. Das ist dann der wirtschaftlich regulierende Faktor.

"60% der Nutzer dieser Webseite wurde eine Klage angedroht." Das
versteht man doch. Auch ohne Anwalt.
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