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  • ZeroEnna, Sascha Schröder

198 Beiträge seit 20.02.2012

Der Niedergang des freien Internets?

Okay, lassen wir mal ein paar Ereignisse Revue passieren, und dann erzählt mir bitte nicht, das ich meinen "Aluhut mal absetzen sollte".

- Die neue EU-DSGVO ist an und für sich das BSDG Reloaded. Trotzdem werden Dinge dort restriktiver gehandhabt. Ein sicherer Betrieb von Webseiten ist aufgrund der teils schwammigen Formulierung des Gesetzes nicht gewährleistet. Experten reden von 5-10 Jahren Rechtsunsicherheit

- Fotografen sind mit der neuen DSGVO am Arsch, denn für Fotos gelten nun ganz andere Gesetze. Was die Bundesregierung/der Bundestag als Legislative tut? Nichts, wie immer. Und so steht jeder, der Fotos postet mit einem Bein im Knast.

- Am 5.6. wurde geurteilt, dass die DSGVO auch für Betreiber von Social Media Accounts und -Seiten gilt, und diese in der Mitverantwortung stehen. Der Betrieb einer Facebook-Fanpage oder -Unternehmensseite wird somit ein Lauf über ein juristisches Minenfeld

- "Unbemerkt" und "verschleiert" von der DSGVO unterliegt der Deutsche Internet-Zentralknoten DE-CIX vor dem BVerwG. Dieses urteilt, das der BND weiterhin am Zentralknoten "spitzeln" darf.

Was kommt als nächstes? Fordern Datenschützer als nächstes die Abschaltung von TCP/IP? Müssen demnächst private Webseiten auf speziellen "Datenschutzservern" liegen, wo sichergestellt ist, das keine Daten gespeichert werden.....

Leute Sorry, aber: So langsam geht das Internet im Namen des Datenschutzes und im Namen der nationalen Sicherheit zugrunde. Und als "Perversion" der Situation fordert die Regierung den Breitbandausbau..... Was nützen schnelle Leitungen, wenn das Internet für'n Arsch ist?

In diesem Sinne: shutdown -h now

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