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  • Taschentux

mehr als 1000 Beiträge seit 07.07.2003

Dem Taschentux ihm seine Meinung dazu

1.
Was bin ich froh, mittlerweile auf 30% runter zu sein.
Ich habe keine Ahnung, wie ein Fahranfänger heutzutage überhaupt eine Karre versichern soll.
Ok, mal von den Kosten für den Führerschein ganz abgesehen. Ich fand meinen 1983 schon teuer, und das waren nichtmal 1000 DM (inkl. Prüfungen etc.).

2.
Was soll der Schwachsinn mit dem Fahrverhalten?
Werden dann die belohnt, die in den Verkehrsnachrichten hören "10km Stau auf Ax" und sich sagen "So ein Quatsch, vor mir ist doch alles frei!"?
Die Pappnasen, die bei Tempo 80 mit 76 herumtuckern? Also zu schnell, um vernünftig zu überholen, aber zu langsam, um "im Verkehrsfluß" mitzuschwimmen?

Ich schließe mich "BasisDemokrat" und "IchBIN" an. Zulassung von DashCams wäre für mich absolut Ok.

In den 32 Jahren, die ich so vor mich hinfahre, habe ich ganze zwei "Unfälle" gebaut.

Einmal kam mir in einer engen Straße ein Depp mit Volldampf entgegen, ich bin leider 3mm zu weit nach rechts ausgewichen und habe an einem Transporter mit meinem Außenspiegel einen schönen Lackkratzer verursacht. Shit happens. Passiert.

Der einzig "echte" Unfall war Anfang der 90er. Fahranfängerin in altem Audi vor mir am Kreisel. Kreisel war leer, sie fuhr an. Ich logischerweise auch und schaute nochmal reflexhaft nach links...
Tja. Schon hatte ich das Lenkrad am Bauch und der Audi hatte keinen Kofferraum mehr. Die Tussi hat (warum auch immer) eine Vollbremsung hingelegt. Totalschaden bei ihr, bei mir (alter 123er 230E) die vordere Stoßstange 5mm reingedrückt, also eher nix.
Das gab das volle Programm: Natürlich reichlich Kohle für ihre Karre und dann hatte sie natürlich noch ein HWS-Syndrom.... Ist schon klar, besonders bei der ungeheuren Geschwindigkeit.

Herrjeh, hätte es damals schon Dashcams gegeben, dann hätte ich nicht einfach bei Polizei und Versicherung "Ja und amen" gesagt.

Aber im Prinzip gilt ja immer: "Wer auffährt, ist schuld!"

Ergo: Das "Fahrverhalten" mit irgendwelchen Beschleunigungs- und Bremssensoren zu messen ist witzlos. Das eröffnet Versicherungsbetrügern eher neue Möglichkeiten.
Gebt endlich in vernünftigem Rahmen Dashcams frei. Dann kann man wenigstens seine Unschuld beweisen, wenn Unfälle provoziert werden. Nicht umsonst gibt es ja bei YouTube tausende von DashCam-Videos aus Russland, wo sich Fussgänger im Sprung über die Motorhaube eines STEHENDEN Fahrzeugs abrollen...

Mir hätte im damaligen Fall eine Dashcam auch geholfen. Ok, sowas gab es in den frühen 90ern noch nicht, aber heute laufen immer noch arg schräge Dinger ab.

Mal so von der "Fahrerseite" aus gesehen

der Taschentux

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