Menü
aus ein
Ansicht umschalten Baum an
Avatar von Netdragon
  • Netdragon

256 Beiträge seit 04.01.2011

Reicht nicht vielleicht schon ...

... eine Speicherung in folgender Kombination pro Sitzung?
PPPoE-Einwahlname + Genutzte Routen bis zur Providergrenze +
Trafficfluss an den Routen + Verbindungsdauer + Echtzeitüberwachung +
Zeitstempel?

1. Port 25 Eingehend ist eh bei jedem guten ISP gesperrt. Man kann
nicht für Spam missbraucht werden. Und ist dies doch der Fall, dass
spamschleuderartiger Traffic fliesst von dem PPPoE-Knotenpunkt (der
ja die und die IP-Adresse momentan hat), per Echtzeitüberwachung ->
Anschluss sperren, Brief per Post mit Hinweis auf Problem und
Rückmeldung (also Kenntnisnahmenbestätigung) auf Anruf sowie
sofortiger Wiederfreischaltung.

2. Schad- und Spionagesoftware ist ein wenig trickier zu erkennen,
aber sollte ähnlich wie Spamschleuderei in Echtzeit erkennbar und
behandelbar sein.

3. DoS-Attacken sind aufgrund diverser Algorithmensystematiken
ebenfalls in Echtzeit aufdeckbar und behandelbar (und ggfs. mit
Benachrichtigung der Polizei, da illegal
[Computersabotageparagraph]).

4. Bei Erkennung von Urheberrechtsbrüchen haben sich die
Rechteinhaber ohnehin SOFORT bei dem entsprechenden ISPs
(anschließend Meldung beim Richter) zu melden (und nicht eigentlich
die Abmahnanwälte!), die würden dann vorübergehend ebenfalls eine
mittelfristige Speicherung einleiten, sollte das der Fall sein.
Torrents sind ohnehin aufgrund der Vielzahl gleichzeitiger
Verbindungen und auch teilweise an der Protokollstackstruktur gut
erkenntlich.

Ergo: IP-Speicherung NICHT notwendig.
Bewerten
- +
Anzeige