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  • Rote_Gruetze

mehr als 1000 Beiträge seit 20.06.2007

Infiltration eines Darknets

Ich halte die Infiltration an sich für eher trivial: Einen Käufer bei
den Eiern kriegen, Zugangsdaten per Zusicherung einer Strafmilderung
aus der Nase ziehen, und schon ist man drin.

Nur hilft das bei der Ermittlung der Drahtzieher, wenn sie denn
entsprechende Vorsichtsmassnahmen getroffen haben, nicht unbedingt
weiter. Deren Identität kann man IMHO mit vertretbarem Aufwand nur
auf rein physischem Wege aufdecken, sprich: über die Rückverfolgung
der Pakete.

Mit entsprechender Umsicht und ein wenig Kenntnis kann man seine IP
und damit seine Identität recht wirksam verschleiern - VDS hin oder
her. Ich halte daher zwar die Überschrift des Artikels für korrekt,
die Suggestion der Polizei, man habe die Leute online identifiziert,
aber für eine Nebelkerze, die Unsicherheit verbreiten soll - es sei
denn, die Dealer waren unvorsichtig oder schlicht dumm. Was ja auch
gut möglich ist.

Sehe ich das falsch?

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