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Avatar von Deine_Mutter_hat_angerufen
  • Deine_Mutter_hat_angerufen

424 Beiträge seit 29.08.2011

Elektronische Patientenakte? Kein Problem, aber nur in meiner Hand!

Solange die Daten nicht zentral auf irgendwelchen Servern außerhalb meiner Einflusssphäre gespeichert sind, ist das grundsätzlich vielleicht nicht das Verkehrteste. Als Patient bin ich im Allgemeinen sowieso dabei, wenn ich untersucht, wenn mir etwas verschrieben, wenn ich operiert oder ins Röntgen/MRT/CT geschoben werde, also können die Diagnosen etc. auch alle auf einem (von mir aus gesetzlich festgelegten) Datenträger gespeichert werden, der sich in meinem Besitz befindet und den ich herausgebe, wann ich will. Zugriffsrechte bei Nichtansprechbarkeit kann man ähnlich wie bei der Organspende mit einer entsprechenden, optimalerweise auch hierauf gespeicherten Willenserklärung gewähren, z.B. wenn Einwilligung für Notarzt vorliegt, kann dieser mit speziellen Geräten oder einer authorisierten Identifizierung an meiner Hardware alles Gewünschte auslesen.

Somit hätte man beide Grundrechte gewahrt.

Zentrale Speicherung mit schwammigen und / oder unklaren, zu weit gefassten Zugriffsrechten womöglich noch von staatlichen Organen geht in meinen Augen gar nicht.

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