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  • Thomas Abderhalden

8 Beiträge seit 22.09.2011

So lief/läuft das in der Schweiz

Ich habe schon die zweite Wohnung mit FTTH mit 1GB/s up und down für ca. €60/Mt.. Das Schöne ist, ich kann aus ca. 10 Providern auswählen, und trete nur mit dem Provider in eine Geschäftsbeziehung, und nicht mit dem Inhaber des Kabels.

Und das kam so: Als FTTH ein Thema wurde, hat der Ex-Monopolist Swisscom behautptet, Kupfer werde noch lange reichen, und sie würden nichts tun. Wie üblich in der Schweiz, gibt es zu allem eine Abstimmung, und so konnten wir in Zürich abstimmen, ob das Elektrizitätswerk ein Glasfasernetz für FTTH in der Stadt Zürich aufbauen soll, was angenommen wurde. Kaum war dieser Entscheid gefallen, hat die Swisscom aggressiv begonnen, Glasfaserkabel zu verlegen, und ist die Hauseigentümer aggressiv angegangen, sich für Swisscom zu entscheiden. Das Elektrizitätswerk durfte aus politischen Gründen nur in bescheiderenem Masse investieren, was zu viel Verstimmung führte, da Swisscom ursprünglich kein FTTH anbieten wollte.
Dies lief in mehreren Städten so, sodass die Städte an das zuständige Bundesamt gelangten, um sich bitterlich zu beklagen. Dies hat dann zu einer Kompromisslösung geführt, dass jeder Leitungsverleger vier Fasern verlegen müsse, von denen er zwei zu "fairen Preisen" (ich weiss nicht, was das konkret heisst) allen Anbietern öffnen muss. Offensichtlich spielt der Wettbewerb, da ich wie gesagt aus 10 Providern auswählen kann.

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