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  • Haaretz

mehr als 1000 Beiträge seit 27.11.2013

Seit wann ist IT eigentlich zu einer Religion verkommen?

Wer nichts weiß muss glauben! So lautet nun einmal eine alte und bekannte Wahrheit.

Und wenn ich nicht in der Lage bin ein Angebot allumfassend zu bewerten, dann kann ich das Angebot nur mit Risiken eingehen. Sind die Risiken "verschmerzbar", da die Daten etwa kaum wichtiges Enthalten, keine Rechte Dritter verletzen und der Verlust eigentlich wurscht ist kann man solch ein Risiko eingehen.

Wenn diese Daten aber eigentlich Rechte Dritter beinhalten, oder für den Erfolg der Firma des Konzerns oder der Sicherheit kritischer Infrastrukturen muss man die Risiken kennen. Und blindes Vertrauen war dabei schon immer ein schlechter Ratgeber.

Und genau das ist das outsourcen in die Cloudangebote, blindes Vertrauen.

1. Kann man die IT, die Komponenten, die APIs die Netzwerkverbindungen auditieren - Nein!
2. Bekommt man vertraglich die Sicherheit der Daten zugesichert - Nein
3. Nach Patriot Act darf mir ein Anbieter nicht einmal sagen ob es die Daten herausgerückt hat.

Also ganz ehrlich - das hat mit seriösen Ingenieurswissenschaften bei denen man versucht alles durchzurechnen und unbekannte zu eliminieren nichts mehr zu tun. Das ist Religion, blindes Vertrauen und nach mir die Sinnflut!

Gruß H.

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