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  • Hometux

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Re: TrustedInstaller 30GB Memory

Marc Bauer schrieb am 18.05.2016 18:52:

Sind wir eigentliche die einzigen, ...

Hallo,
nein, seid ihr nicht.

Das Ärgerliche ist auch, dass es (ich behaupte seid dem Pushen von Windows 10) immer wieder Probleme gibt, eher die Regel als Ausnahme. Egal ob Neuinstallationen basierend auf W7 SP1 Stand oder Rechner im täglichen Betrieb, denen nur die gerade aktuellen oder vielleicht mal Updates von 2 Patchdays fehlen.

Ein Proxy scheint zudem das Problem noch zu verschärfen und eine VM auf einem Notebook (noch mit HDD) neu aufzusetzen wird zum puren Masochismus Trotz i7 Quadcore und 8GB RAM davon 4GB für die VM).

Aber auch auf nativer Hardware kann es zufällig passieren. Vor einiger Zeit 3 neue, identisch ausgestattete Dell Precision M4800 mit i7, 32GB RAM und SSD (also richtig Bums) für Kollegen eingerichtet. Bei einem dauerte erst die Updatesuche ewig, dann die Installation, schließlich - warum auch immer - ein Rollback und alles von vorne (manuell in kleineren Häppchen). Insgesamt 3 Tage, die anderen haben nur "Stunden" über Nacht (aber auch eine gefühlte Ewigkeit gebraucht). Sehr nervig, dass auch immer wieder manuell eingegriffen werden muss, mehrfach Fehlermeldungen bei der Updatesuche wegklicken und irgendwann hat Windows dann alles zusammen und zeigt die Updateauswahl an. Dann stellt man bewusst ein, dass Windows nachts Neustarten und die Updates automatisch installieren soll damit die Kiste am Nächsten Morgen fertig ist und ... nix ist passiert. Aber wehe, man lässt mal einen langen Prozess über Nacht laufen und vergisst den Patchday, dann funktioniert der blöde Neustart IMMER zuverlässig nach Murphy. Irgendwann glaubt man, es ist fertig, nachdem die Updates für die Updates der Updates installiert sind und es werden keine mehr gefunden. Eine Stunde später tauchen dann auf einmal doch wieder welche auf, dabei hatte man doch gerade erst ein Image von dem "fertigen Stand" gezogen. :-(

Ähnlich uneinheitlich auch bei 2 parallel installierten VMs. Eine wurde durch die ganzen Logs und Tempdateien auf die doppelte Größe aufgeblasen (viel mehr als die andere Session). Die über 50 GB konnte ich mit Trick 17 im Nachhinein wieder auf weniger als die Hälfte eindampfen, aber das kostete Zeit. (Wiederherstellungspunkte löschen, Datenträger Bereinigung als Administrator ausführen, alles anhaken und neu starten. CCleaner installieren und durchlaufen lassen, Windows und User Temp Reste manuell löschen, Papierkorb leeren. Per CCleaner freie Bereiche löschen (mit Nullen überschreiben lassen. Achtung Festplatten Wiper "nur 1x überschreiben" auswählen). Anschließend die VM herunterfahren und mit VMware Workstation auf der VM Disk die Funktion "Compact" ausführen. (Defrag vorher kann man sich sparen, da die VM beim "Compacting" umkopiert und erneut fragmentiert wird.)

Zwei ältere Rechner zu Hause (beide Quad Cores mit 8GB RAM) neuer Patchday, einer sucht eine Stunde lang nach Updates, der andere braucht 8 Stunden (ohne Fehlermeldung) oder auch mal 12. Dabei ist auf dem, der so lange braucht noch weniger installiert als auf dem anderen. Dieses Verhalten ist geschätzt seit Anfang des Jahres so. Das Gleiche mit zwei älteren Notebooks einer ist mit der Suche nach einer Stunde fertig, der andere braucht mehrere Anläufe und Stunden.

Das sind alles Erfahrungen, die keinerlei Systematik erkennen lassen. Es ist und bleibt ein Glücksspiel mit den Online Updates bei Windows 7. Ätzend, vor allem, weil man weiß, das war nicht schon immer so mies.

Ich hoffe, dass dieses Convenience Rollup für Windows 7 das ganze Desaster etwas erträglicher macht.

VG

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